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Staatswirthschaft.
übrigen Europa verbreitet haben, so hat das ehemalsso geschäht« Spanische Tuch, wegen der Feinheitseiner Wolle verloren, und die Tücher SegoviaS, vondenen jährlich über 8000 Stück, jedes zu ungefähr800 Berliner Ellen, verfertiget wurden, finden nichtmehr den Abgang. Auch liefern ihre ManufakturenFlanelle, Boys, Teppiche, Bänder und Zeuge ver-schiedener Art. Die Waaren der Tapetenmanusakturzu Madrid, welche über 80 Arbeiter ernährt, sollen den-jcnigen der Gobelins zu Paris an die Seite gesetztwerden können. — Von Tüchern und Wollenzeugenliefert Rußland nur sehr wenig in den auswärtigenHandel; denn außer den gemeinen wollenen Teppichen,die Rußland in den Handel liefert, möchte wenig vonden andern Zeugen nach Deutschland kommen. DieManufakturen in feinen Tüchern und andern Wollen-zeugen waren bis zu dein Franzöfisch'Russischen Kriegeschon sehr weit vorgeschritten, wenn man ihren Zu-stand noch am Anfange der Regierung Alexandersdes Ersten in Betrachtung nimmt; daß ober dieFabriken und Manufakturen sich vor dieser Zeit nichtrecht heben wollten, lag daran, daß sich von Seitender Vornehmen und Reichen im Volke so Wenige mitdiesen Zweigen der Industrie beschäftigten, oder dieEntstehenden von ihnen nur wenig unterstützt wurden,da man die fremden Fabrikate u. Manufakten den inlän-dischen vorzog, und sie auch vorziehen mußte, da dasInland feine Modewaaren noch nicht oder doch nursehr wenig lieferte. Als aber auch die Großen anfin-gen gleich denen in den Oesterreichischen Staaten sichmit diesen Industriezweigen zu beschäftigen, und dieAnstrengungen und Sorgen der Regierung darin zuunterstützen, da fingen auch die Manufakturen inWollenwaaren an sich zu erheben. Besonders verdientin dieser Beziehung der Geheime Rath Fürst Jußu-pow genannt zu. werden, dessen Manufakturen schon