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Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswuthschaft. 663

nachdem sie auch den Seidenbau bei sich heimisch zumachen suchen. S. unter Seide und Seiden-bau, Th. 152, S. 38 u. f. Auch möchte Frank-reich in den Seidenwaacen, abgesehen von deren Gütein der Verfertigung, darin schon einen Vorzug vorEngland voraus haben, weil eö den Urstoff zur Fabri-kation selbst gewinnt, und nur dieses kann einen be-sonderen Ausschlag geben, wenn dazu noch die Güteder Fabrikation kommt, und beides hat Frankreich fürsich, also behauptet es auch hier den Vorzug. Frank-reich gewinnt aus seiner Seidenzucht in den südlichenDepartements allein jährlich gegen 1,300,000 Psd.Seide. Nach einer Berechnung, welche der Regie-rung von Frankreich im Jahre 1812 über den LeirdcrwaareN'Handel vorgelegt wurde, ergiebt sich folgen-des Resultat: Der Urstoff der Seide, der in Frankreichin seiner damaligen Größe gewonnen wurde, betrug30 Millionen Fr., aus dem damaligen KönigreicheItalien erhielt Frankreich für 10 Millionen Fr. ge-sponnene und gezwirnte Seide; dieser Werth von40 Millionen veranlaßte eine Fabrizirunff von Stof-fen für 124 Millionen Fr., und warf an Arbeitslohnein Benefiz für 84 Mill. Fr. ab, welches den Werthdes Urstoffeö verdreifachte. Im Jahre 18l2 wurdenfür 70 Millionen Fr. Seidenwaaren in rohen odervermischten Stoffen ausgeführt. Das KönigreichItalien behielt für seinen eigenen Bedarf und für seineVerbindung mit dem übrigen Europa eine QuantitätSeide, welche derjenigen, die kür Frankreich solcheResultate lieferte, gleich kam. Die Stadt Lyon, doSHaupt für die Manufaktur und den Seidenhandel,unterhielt 1l,500 Stühle zur Seidenweberey, welcheAnzahl den verschiedenen Epochen völlig gleich ist, dieals die blühendsten dieser großen Fabrikation angese-hen werden. Das Mitteljahr der- Ausfuhren betrugvor fünfundzwanzig.Jahren 26, und l812i64Millio-