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in den 1820r Jahren, nachdem das neue Zollsystemeingeführt worden, geschehen ist. Die RussischenSeiden-Manufakturen verarbeiten Chinesische, Pre^,sche, Bucharische und auch Italienische Seide zu denverschiedenen Seidenzeugen, zu Hals.- und Schnupf-tüchern, Bändern, Strümpfen rc. Die meisten Ma-nufakturen in diesem Produkte sind in Petersburg undMoskwa; dann zu JaroSlaw, Pereslowl-Saleskoi,Oeel, Nachitschewan, G>odno rc.; dann in Polen:Warschau. Schwedens Seidenmanufakturen liefernnicht so viele Waaren, als der eigene Bedarf des Lan-des es verlangt, welches sich wahrscheinlich nur aufdie Mannigfaltigkeit der Waaren bezieht; denn zuAn-fange der 1720r Jahre waren in Schweden 45 Ma,nufakturen in Seiden-und Halbseidenzeugen rc., welchein Waaren an Werth für mehr denn 400,000 Rthlr.lieferten, welche Manufakturen sich noch bis jetztbedeutend vermehrt haben. Die vornehmsten sind zuStockholm. In Dänemark haben die Seidenmanu«fakturen, ungeachtet der großen Kosten, welche dieRegierung darauf verwandte, nicht emporkommen kön-nen, woran vielleicht die Auktionen Schuld sind, welchedie Dänisch.Asiatische Gesellschaft jährlich in Kopen-hagen abhält, und worauf Ostindische seidene Zeugezu sehr wohlfeilen Preisen vorkommen. Die Sei-denmanufakturen sind zu Kopenhagen, Tondern, Al«tona rc. Die Manufaktur zu Kopenhagen liefert sei-dene Zeuge aller Art, Sammet, Bänder, Strümpfe rc.;in der Manufaktur zu Tondern werden halbseideneWaaren angefertiget. — Die Seiden- und Halbseiden-Fabriken haben seit der allgemeinen Verbreitung derBaumwollenwaaren sehr verloren, ja in einigen Staa-ten sind sie ganz eingegangen; nur in neuester Zeitregt sich hin und wieder durch die Erweckung der Sei-denraupenzucht in einigen Ländern, wo sie seit einerReihe von Jahren geruht hatte, ein gewisser Eifer,