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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tinktur.

Die Eisen- oder Stahltinkturen, Pineturavinurtialegs.kerratae. Dondiesen Tinkturen giebt es eineso große Menge, daß es schwer wird, sagt einChcmikcr,eine Wcchl darunter anzustellen; es können daher hiernur die besten Bereitungsarten der Vornehmsten dieserTinkturen, die nicht schon einen Platz unter Stahl-tinktur, Th. 168, S. 728 u. f., erhalten haben, an-geführt werden, von denen Einige auch nicht mehr imGebrauche sind, obgleich sie ehemals Wunder bewirk-ten; indessen sind doch noch Mehrere in Anwendung ge-blieben, da das Eisen ein sehr gutes Heilmittel abgiebt,und selbst die Natur es in den Stahl- und eisenhaltigenWassern (Mineralwässern) darbietet. Bei der schonTh. 168, S. 729, angeführten Eisentinktur mitAepfcl- oder Quittensaft, soll man den Geschmackder aus Aepfelsaft bereiteten Eisentinktur dadurch erhö-hen, daß man den sechsten Theil eines mit Weingeist de-Wirten Zimmetwaffers hinzusetzt; denn die Eisentink-tur mit Quittensaft hat schon einen angenehmenGeschmack. Man kann diese Eisenauflösungcn auch biszurDicke eines Extraktes (Lxtractum murtm zromutuins. enm kucoo ziomoroiu) abrauchcn, und daraus dieTinktur, indem man es im Wasser auflöset, auf derStelle verfertigen. — Auf ähnliche Weise, wie die Ei-sentinkturcn mit Aepfel- undQuittensaft, kannman auch Eisentinkturen mit Kirsch-, Maul-beeren-, Citronen-, Weintrauben- und andernSäften bereiten. Ferner auch mit Malvasierwcinund bitteren saftigen Pomeranzcnfrüchten(l'mctiiru murtis eum vinv inulvntieo et z,onu8uurantiid); eine eisenhaltige Schwarznießwnrz.tinktur (liocturu mnrtm bulieborutn), die auf die-selbe Weise bereitet wird, wie die tartarisirte Eisentink-tur, nur mit dem Unterschiede, daß man mit Weinstein-rahm und der Eisenfeile eine gleiche Menge von denFasern der schwarzen Nicßwurz kocht, und statt des ge-