Tinte.
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tentheils mit Wasser gefüllt, und wieder, wie vorher, mit2 Pfund Eisenvitriol, in einem Eymcr Wasser aufgelö-set. gemischt, und zu jener Brühe gegossen. Jetzt wirdAlles umgerührt, stehen gelassen, das Wasser abgezapft,und die Farbe auf den Rahmen geschüttet. Die Ur-sache, warum bei diesem Verfahren gleich anfangs undauch nachher der Gebrauch einer solchen Menge Wassersangerathen worden, ist. weil man auf diese Art den auf-gelösten Ruß möglichst rein, das Präcipitatsgemisch derEichenbrühe und -es Eisenvitriols aber möglichst feinerhält, weiches Letztere besonders zur möglichsten Dauer-haftigkeit dieser Tinte Vieles beiträgt, indem sie destotiefer in dicZwischenräume des Papiers eindringt. Dasöftere Aufgießen und Abzapfen des Wassers ist aberaus dem Grunde nothwendig, damit man die Schwefel-säure so viel als möglich wegschaffe. Man löset nun»och 2 bis 2^ Pfund Potasche in etwa 1 Quart Was-ser auf, gießt diese alkalische Lauge zu der, zum letztenMale von dem Rahmen genommenen Tintenmaffe, thutetwa 12 Loth in Wasser zerlassenes Kochsalz hinzu, undläßt dieses Alles umgerührt mit einander recht heiß wer-de». Mau kann auch noch 6 Quart guten Biereffighinzuthun, welcher, vermöge der schleimigen Theile, nichtohne Nutzen ist; man läßt dieses miteinander beim öfte-rem Umrühren stehen, und man erhält, nach dieser Be-Handlungsart, eine recht gute und sehr dauerhafte Tinte.Wenn sie ins Gelbliche fallen sollte, so ist der Ruß zufarbenreich im Verhältnisse gegen die Farbe der Eichen-rinde, und es hätte von dem Einen weniger und vondem Andern mehr genommen werden sollen. Der hier-bei zuletzt empfohlene Gebrauch der Pvtasche, welcheroben in Verbindung mit der Schwefelsäure so sorgfäl-lig auszulaugen angerathen wurde, hat jetzt die Absicht,die i» jenem vermischten Niederschlage befindlichen Theiledes Rußes von Neuem aufzulösen, und denselben nochmehr Eindringlichkeit ins Papier zu verschaffen, indem