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Tisch.
zu wollen. — Der Zahltisch oder Zähltisch bei denKaufleuten, Banquiers rc. ist eine in Holz gefaßteMar-morplatte, die gewöhnlich auf zwei kleinen Spindenruht, die darunter so angebracht sind, daß sie so vielRaum zwischen sich lassen, daß man bequem vor demTische sitzen, und Geld darauf zählen kann, weil beimSitzen der hervorstehende Theil der Beine gerade zwi-schen die Spinden kommt. Die Spinden oder Spind-chen haben die Höhe des Untergestelles der Schreibti-sche, sind von festem Holze dauerhaft gearbeitet, und be-sitzen eine fest eingelasseneThür, mit einem guten Schlosseversehen. Die darin angebrachten Fächer dienen zur Auf-bewahrung des Geldes, indem die Geldrollen darin auf-gestellt sind. Man hat auch als Untergestell dieser Ti-sche blos vier Füße und einen Schubkasten, welcher inRuthen läuft, und zur Aufbewahrung des Papiers, desSiegellacks, des Petschaftes, und des Bindfadens dient,welche Gegenstände zum Einpacken des Geldes gebrauchtwerden. Auch zwischen den Spinden läuft ein schmalerSchubkasten, der zu diesem Behufe dient. — DieSchul-tische find lange Platten von 8 bis 9 Fuß. und 2^ FußBreite, die auf einem Rahmgestelle ruhen. DergleichenTische findet man auch in den Gerich tssälen, Gc-richtsstuben,Kanzleyen rc., nur sind hier die Plat-ten mit grünem Tuche überzogen. Die Tische in denSeffionszimmern haben große runde Platten, mit grü-nem Tuche überzogen oder behängt, die, nach derGröße des Tisches, auf mehreren Füßen ruhen. — DerDacktisch ist ein in der Küche gebräuchlicher Tisch, andem drei Seiten mit einem Rande, 6 Zoll hoch, verse-hen sind, welcher an Höhe nach vorn abnimmt. — DieSpeise tische sind die oben, S. 203, angeführten Ti-sche, mit, und ohne Schieber und Klappen.— DerKü-chentisch ist ein gewöhnlicher viereckiger Tisch auf vierFüßen, mit einem Schubkasten, woraus man Verschie-denes verrichtet, was in der Küche gemacht oder bereu