Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischler und Tischlerey.

auf einer Seite eine schräge und verstählteSchneide hat;die Schneide des Stämmeisens ist dagegen in der Mitteverstählt und von beiden Seiten zugeschliffen. DasBalleisen, um die Glieder derRahmen abzuputzen undherauszuschneiden. Mit dem Hohleisen werden dieTiefen ausgestochen, und durch seine Hülfe werden dieGesimsglieder mit der Hand gebildet. Mit dem Loch-beutel, mit schmaler, schiefer Schneide, werden Zapfen-löcher ausgestoßen. Das aufgeworfene Hohleisendient zugleich als Rundhobel und Stabhobel. DasSchnitzmesser, mit einer kurzen spitz zulaufendenKlinge, womit man Stellen, die man belegen will, aus-höhlt. Das lange Heft desselben legt man an die Schul-ter, wenn man damit Tiefen ausschneidet. Wenn, beidem Gebrauche, diese Werkzeuge nicht festgehalten wer-den, und sie ihren Lauf verfehlen, so heißt es: sie strei-chenaus,nach innen oder nach außen zu. — ^Boh-rer (s. den Art. Bohrer. Th. 6, S. 170) hat derTischler zweierlei: gerade Bohrer und Schnecken,bohrer. Sie bestehen aus einem Griffe und einerSchneide oder Klinge, welche bei dem Ersteren nach ei-ner geraden Linie fortläuft, und die Gestalt eines starkausgehöhlten Löffels hat. Die Schneckenbohrcr habengewundene Schärfen und eine schraubcnartige Spitze.Don diesen Bohrern kommen bei ihm vor: der Drauf-bohrer, Drauch- oder Traubenboh rer, welcherverschiedene, theils mit Schrauben, theils mit Keile»versehene Hülsen hat; der Spitz bohrer oder dasBohrahl, der Hohlbohrer, der Dorbohrer oderNagelbohrer, der Schemel, und der Centrum,bohrer. Auch gebraucht er noch einige Bohrer derStellmacher, s. unter Bohrer, Th. 6. S.169u.f.— 7) An Raspeln kommen vor: die Schlichtras.pel, eine verzahnte Feile, womit man die harten Hölzerverarbeitet; die kleinere Scharfschneideraspcl,um feinere Arbeiten glatt zu machen; die krumme