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Tischler und Tischlercy.
Raspel, um Höhlungen glatt zu machen; man hatsolche vou verschiedener Gestalt und feilenartig ausge-hauen. Die eigentliche Raspel ist ein am Rande etwasaufgeworfenes Eisen, das man braucht, um Sachen,denen man mit dem Hobel nicht beikommen kann, aus-zuschweifen. S. auch den Art. Raspel, Th. 120,S. 709 u. f. — 8) Verschiedene Handwerk-zeuge rc., die nur einzeln vorkommen. Die Zieh-klinge, eine etwas breite Klinge von Stahl, deren Sei-ten oder Schneiden umgelegt sind, um zuletzt die Ober-fläche der Hölzer damit ganz glatt zu machen; sie hatkeinen Griff. Der Stahl, Wetzstahl, womit mandiese Schneide schärft, ist ein glasharter Stahl, der inein Heft eingesetzt wird. Kleine zu verarbeitendeSachenwerden in einem Schraubstocke festgemacht, und damitdas Maul dieses Werkzeuges das Holz nicht beschädige,so legt man zwischen den Biß und das Holz noch einanderes Stück Holz. Die Leimzwinge, um Brct-ter zusammen zu leime», f. Th. 75; die Schrauben-zwinge, ein rechtwinklichcr Rahmen von drei Seiten,mit einer langen hölzernen Schraube, womit man Brei-ter, die man durchsägen will, an die Hobelbank fest-klemmt; s. auch Th. 148, S. 203 u. f. Der Ham-wer hat zwei Theile, den Kopf und die Fläche (beimSchlosser Finne). Mit dem Klöpfel treibt man höl-zerne Nagel ein. Diese Nägel werden so tief hineinge-schlagen, bis sie nicht weiter hineingehen können, ohnedas Holz aufzuspalten. In Deutschland sind sie ge-wohnlich sechskantig, in Frankreich vierkantig und mehrbreit, als dick; sie gehen etwas spitz zu, damit sie fassenkönnen. In Frankreich macht man sie mit dem Hobel,in Deutschland mit dem Schnitzer. Zuweilen hält manauf der Hinterseite den Klöpfel unter, und schlägt mitdem Hammer die Nägel ein. Wenn, mit gleichem Ge-wichte, ein Klöpfel mehr Wirkung als der andere her-vorbringt, so sagt man: er habe mehr Dröhnung.