Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischler und Tischlerey.

Die Verfertigung aller dieser Stühle.s. unter Stuhl.Th. 177, S. 201 u. f. — Die Bettstellen bestehenaus zweien Haupttheilcn: aus der eigen tlichenDett-stelle, und aus dem Himmel, der jetzt nicht mehr imGebrauche ist, und ehemals nach verschiedenen Rundun-gen ausgeschweift, oder auch wie ein Pavillon gestaltetwar, und zuweilen von vier Säulen getragen wurde, oderauch als ein Zelt, oder ein Thronhimmel oder Balda-chin. Die Bettstellen bestehen aus zwei HaupttheilenoderSeitenstücken, und zweiHäuptcrn, oder einem Kopf.und einem Fußstücke, welche zugleich die vier Füße ab«geben. Man stammt diese Stücke zusammen, so daßman sie auch wieder auseinander nehmen kann, welchesdurch Zapfenlöcher und Zapfen geschieht. Zuweilen,und jetzt zu den geschmackvollen Bettstellen fast immer,werden dieQucrstücke an die Seitenstücke durch Schrau-ben befestiget. An Reisebettstellen wird das Endedes verlängerten Zapfens mit einem Loche versehen, wo-durch man einen Keil zur Zusammenhaltung des Gan-zen steckt. Das Innere der Bettstellen wird mit Bett.breltern, welche über den Bodenstangen liegen,oder mit an ein Rahmstück angenagelten Gurten verse-hen. so daß man den Rahmen mit den Gurten heraus-heben kann. Unter den Füßen werden Drchrollen mitZapfen angebracht, um die Bettstellen mit mehrerer Be-quemlichkeit von einem Orte zum andern zu schaffen.Brigantins sind Feld- und Reisebettstcllen, die sichzusammenlegen lassen. Gurtbettstellen sind tragbareBettstellen, wclcheaus zweien wie einXgestaltctenNahm-stücken bestehen. S. auch den Artikel Dettgestell,Th. 4, S. 330 u. f. — Die Wiegen schaukeln sichauf zwei unten abgerundeten Läufen. Schwebewie»gen bewegen sich an beiden Enden des Kastens in denLäufen auf zwei Stiften, wodurch das Getöse vermin-dert wird; s. unter Wiege, in W. — Die Tischesetzt der Tischler aus einem Tischblatte, und vier oder