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Tischler und Tischlerey.
mehreren, auch wenigeren Tischfüßen, zusammen. DieFüße bestehen aus Ständern und Schwingen, welchedas Tischgestcll ausmachen. Man hat sehr verschie-dene Tische, je zu dem Gebrauche, wozu sie bestimmtworden, als Eß° oder Speise-, Schreib., Spiel.,Säulen-, Näh-, Nacht-, Ausziehe-, Klapp-,Wasch-, Back-, Küchen-, Nippes-, Billard- rc.Tische; s. oben, den ArtikelTisch. S. 200 u. f., unddas dazu gehörige Register. — Die Schränke oderSpinden bestehen aus der aus einer oder zweiThürenbestehenden Vorderwand, aus einem Aufsätze, mit einemBehältnisse, oder, bei älteren Schränken, mit einem her-vorspringenden ausgekehlten Gesimse, und mit einemzum Kranze dienenden Karnisse; dann aus den beidenScitenwänden, der Rückwand, und den beiden Obcr-und Unterstückcn. Man treibt diese Stücke mit Schrau-ben, oder mit Schließkeilen. hölzernen Leisten, derenBreite von einem Ende nach dem andern zu, ungleichist, und die, ihrer Dicke nach, schräg bcstoßen sind, zu-sammen. Auf diese Art können die Schränke auseinan-der genommen werden. Das Innere wird bei den gro-ßen Kleiderspin den oderKlcidersekretairen mitRiegeln versehen, um Kleider daran aufzuhängen. Beiden großen Klcidcrspinden, die ehemals zum Meister-stücke gemacht werden mußten, ist unten noch unter je-der Thür ein Schubkasten, worin man Schuhe, unddie Geräthschaften zum Wichsen der Stiefeln, kurz allediejenigen Gegenstände legen kann, die zur Fußbeklei-dung gehören. Die Sticfelti setzt man in den Schrankunter die Kleider, so auch den Ausklopfcstock (Rohr)oder die Peitsche; auch die Kleiderbürsten, die Hüte rc.können darin aufbewahrt werden. In den Kleidersckrc.tairen nach neuerer Form fehlen unten die Kasten; auchhaben sie nur eine Thür, und gleichen den Schreibse-kretairen; über den eigentlichen Kleiderschrank ist einAussatz gestellt, der wieder einen kleinen Schrank ent-Vec. techn. Tnc. Th. Ol.XXXV. S