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Tischler und Tischlerey.
sähe rc. So hat manKleidersckretaire mit KorinthischenSäulen zu beiden Seiten der Thür, mitLöwenfüßcn rc.;dann mit verschiedenen fremden Hölzern ausgelegt, auchmit Metall, besonders Bronze, mit Elfenbein rc. Dannhat man auch verschiedene Formen von Sekretairen, mitgeheimen Kästchen zum Aufspringen, wenn man an eineFeder drückt, worin man werthvolle Papiere, baaresGeld, Kleinodien rc. verwahren kann. Don allen diesenGegenständen läßt sich keine genaue Beschreibung ohneAbbildungen liefern, und dieses kann hier nicht gesche-hen, sondern nur bei der Beschreibung der einzelnen Ar-tikel in der Encyklopädie; auch sind die Einzelnheitennicht alle anzugeben, da man sie alle gesehen haben muß,und diese unendliche Abänderungen erleiden. Der Tisch-ler macht nun noch Weißzeugschränke oder Spin-den, Dücherspinden mit Glasthüren, Spiegel-rahmen, Kupferstich rahmen. Portraitrahmen,verschiedene Kästchen mit ausgelegter Arbeit zum Na-hcn und zu andern weiblichen Handarbeiten, und zurAufbewahrung von Putzsachen; Bettschirme, Ka-minschirme, Gardinenstäbe, Fensterbänken,Dlumenbanken, Spucknäpfe von Holz rc. rc. —Bei mehreren Arbeiten ist schwer eine Grenzlinie zwi-schen den Holzarbeitern zu ziehen. Wenn der Tisch-ler fast alle Gegenstände in Holz umfaßt, er zu allenArbeiten darin geschickt ist, so muß er doch dem Zim-mcrmanne, Stellmacher, musikalischen Jnstrumentenma-cher und Kistenmacher Manches überlassen, und beson-ders bei der Freiheit der Gewerbe, und so nimmt er wie-der dem Bildhauer in Holz Manches ab, was dieserals zünftiger Kunstgcnvffe einst für sich hatte. — InFrankreich ist das Gewerbe des Gitter- und Latten-werkmacherS von dem Gewerbe deS Tischlers unter-schieden. Bei uns in Deutschland beschäftiget sich damithäufig der Zimmermann. Der Gitterwerksmacher ge-braucht, außer den schon genannten Werkzeugen, noch ei-
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