Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischler und Tischlerey.

nen Radbohrer, Fig.9182. Er nimmt dieses Werk-zeug in die linke Hand, zieht mit der rechten einen Bo-gen hin und her, wodurch das Rädchen und der Boh-rer sich schnell umdrehen; dann gebraucht er noch denSpaltschemel, die Schnitzbank und die Latten-axt. I^v IVIntinnKk ist eine Französische Berrichtung,wodurch man den Hölzern oder Spänen, wenn man da-mit Laub- oder Blumenwcrk bilden will, die erforder-liche Krümmung giebt. Zirkelförmige Gitter macht manmit dünnen, dem Faden nach genommenen Brettern,die man zweimal um sich selbst herum windet, und an ei-nem Ende an Breite abnehmen läßt. Auf diese Artwerden auch Stücke durch Zusammenfügungen verlän-gert. Man schlichtet sie mit dem Schlichthobel. Holz-stücke ohne Aeste, und die sich leicht spalten lasten,werden besonders Stücke genannt. Wenn die Hölzernach der vorgeschriebenen Art ausgeschweift sind, legtman sie eine halbe Stunde in Wasser, und heizt odererhitzt sie auf Kohlen, auf der Seite, wo sie die Biegungerhalten sollen. Die Fugen werden mit Drahtspitzen odermit Draht zusammengcbalten. Dieser Draht ist entwe-der Binde- oder Spitzendraht (sil ä coullie, onül u. pvillto). Die erste Art ist weich, und dient zumBinden; die andere Art ist hart, damit er die Schlägedes Hammers, ohne entzwei zu springen, aushalten, undin das Holz eindringen könne. Er wird in kleine Stückezerschnitten, um daraus eine Art Nägcl zu bilden, dieman jiointes sie ki-isano (Randspitzen) nennt. Mangebraucht noch eine andere Art sehr kleiner Nägel oderZwecken, welche nur drei bis fünf Linien lang sind.Maschen sind die Oeffuungen, welche diese verschiede-nen Laubwerke bilden. Diese Maschen werden genähet,das heißt, die Latten werden mit Draht befestiget, wel-ches man die Naht nennt. Ein anderes Gitterwcrkwird ohne Naht mit kleinen Nageln befestiget. Es giebteine Art dieser Gitterwerke, die man ihrer Gestalt we-