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Titul und Titulatur.
künden beweisen dieses. Die Erstere ist von den EdlenHerren von der Hvmbnrg auS dem Jahre 1384 undlautet: ,.Wy Her Hinrick und Her Gevers Edle He.rcn to Homborch bekennen vpenbar in descme Brevevor uns und unsc Erven. Alse umme Tzise und beydede Unse Getrüwe Mann Ernst und Dyrick undeHinrich Broker gehehten N. Knapen." — Die zweiteUrkunde ist aus dem Jahre 1484 von dem HerzogeWilhelm juBraunschwcig verordnet gewesenen Kom-mission, und hat folgenden Inhalt: „Kund und offenbarsey jedermann, dat Wy Herr Otto von der Malßburg,Ritter, Steffen von Stockhauscn, Marschalck, HerrJohann Hovel, Secretarius, alse verordnete Räthe desdurchlauchtigen Fürsten und Herren Herren Wilhelm toBrunschwig und Lüneb. Hertoge, van wegen und uthBevehel unsers Lewen Gnädigen Herren, mit denDuchtigen Knaben Johann undGodeward von demN. — Dieser Godeward wird in einer andernUrkunde von 1488 genannt: Unser Dener und LeveGetreue, und in einer Urkunde von 1496: unserMann und leve Gctrüe. Die Titulaturen einestüchtigen Knappen und getreuen Mannes scheinen auchschon in den vorhergehenden Jahrhunderten gebräuchlichgewesen zu seyn, indem man in diesen Zeiten nicht sosreigebig mit den Titulaturen war, als in den neueren;denn in jenen Zeiten war die Corrcspondenz, da nurWenige schreiben konnten, sparsamer, und indem dieschriftlichen Instrumente in Lateinischer Sprache abge-faßt wurden, so hat die Titulatur auch nur langsamFortschritte gemacht. Mit dem Ausgange des fünfzehn-ten und am Anfange des sechzehnten Jahrhunderts ver-loren sich die Benennungen von Mann und Knappeoder Knabe, und an deren Stelle traten die Titel vonEhrbar undVesten, deren man sich bis 1590bediente.Außer diesenPrädikaten führte auch im sechzehnten undsiebzehnten Jahrhunderte der Adel den Titel Jungherr