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Titeltaxe. Tithonie.
gen, die mit diesen Anhängen und Verzierungen der Ei.genlicbe ganz unbekannt sind, den Gang des conventio»nellen Lebens nicht kennen, und daher leicht Verstößedagegen machen, und solcheVerstöße rügen, sich empfind-lich dabei zeigen, ja wohl gar in Dienstverhältnissen siedemjenigen entgelten lassen, der sie oft aus Unkunde bc>geht; s. auch oben, den Artikel Titel und Titu-latur.
Titelkaxe, diejenige Abgabe, welche bei der Ertheilung ei-nes Titels oder einer Würde in manchen Staaten einfür allemal erhoben wird, dieChargentaxe, wie z.B.in Dänemark, vor der Revolution in Frankreich rc.; s.auch Würdensteuer, unter W.
Titelvignette, s. Titelkupfer.
Htlioniu, s. den folgenden Artikel.
Tithonie, Htbonia veskont., eine Pflanzengattung,welche in die dritte Ordnung der neunzehnten Klasse(8voZene8ikr?oIvANinia krn8trauon) desLinneischcnPflanzensystems gehört, und folgende Gattungskennzei-chen hat: Der Kelch ist vicrblättrig und cylindrisch, derFruchtboden erhaben gewölbt, und mit Spreublättchcnbesetzt, die Haarkrone ist fünfblättrig, die Strahlkrön-chen sind dreizählig. Don dieser Mexikanischen Pflanzeist nur eine Art bekannt. — Die todtenblumenar-tige Tithonie, litbonia taZetillora Oeskont. in^nnnl. fllus. nnt. krrris I. p. 49. t. 4. l^aniarl»illn8tr. Kon. t. 708. Der Stengel dieser einjährigenPflanze ist aufrecht, ästig, I Fuß und darüber hoch.Die Blätter sind filzig, dreirippig, gestielt, die unter»eyförmig. an der Basis verdünnt, dreilappig, gezähnt;die obern fast herzförmig, an der Basis verdünnt, ge-zahnt. Die gestielten pomeranzenfarbenen Blumen ste-hen einzeln am Ende des Stengels und der Zweige.Man säet den Samen ins Mistbeet, und setzt hernachdie Pflänzchen ins Land. Im milden Klimaken kanndie Aussaat im Freien geschehen.