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Tochter.
lich ist, da seine Erziehung nicht die äußere Welt, wiebei dem männlichen, sondern nur das Haus zu seinerBerufssphäre hat. Aus der Erziehung werden die obenangeführten Eigenschaften so leicht sichtbar, und um somehr, wenn der Keim zu allen diesen Eigenschaften schonim Menschen liegt, und nur durch dieErziehung gewecktoder ausgebildet zu werden braucht. Hier hat diese einleichtes Spiel, nicht so bei denjenigen jungen Charak-teren, die Alles erst durch dieErziehung werden müssen,wo immer nachzuhelfen, immer zu erinnern ist. Hierkann man nur durch Ermahnungen und Beispiele wir-ken, weil diese die Eigenliebe erwecken und in Thätig-keit setzen. Die Reinlichkeit des Körpers ist eine zweiteSorge, woran sich die Ordnung in allem Thun knüpft.Die Sauberkeit am Leibe und in den Kleidern, bei allerEinfachheit des Anzuges. hebt eine schon vortheilhafteKörperbildung noch mehr, und macht eine geringere,wenn nicht schöner, doch angenehm. Man hüte sich, diePutzsucht zu erwecken, wenn man gleich einem geringenGrade der Gefallsucht, welcher in der Weiblichkeit liegt,das Thor öffnen kann, um sie dadurch zur Sauberkeitund Nettigkeit in der Kleidung zu gewöhnen; es kannnicht ausarten, wenn man sie genau überwacht, undvorn Schädlichen durch warnende Beispiele der Putz-sucht und Kleiderpracht, die oftmals an den Bettelstabführen, entfernt. — Die Haushaltung und Wirthlich,keit. die eigentliche Sphäre, worin sich die weibliche Ju-gend bewegt, und wozu sie auch von Kindheit an eineeigene Neigung treibt, sind der Lehre der Mutter haupt-sächlich unterworfen, sowohl die Küche in Bereitung derSpeisen und Getränke, als auch das Häusliche in Be-ziehung aus die Wäsche, und die Handarbeiten im Zim-mer: das Nähen, Stricken, Sticken, Tambouriren, dieTapisseriearbeit, das Stopfen, Plätten, Reinmachcnder Zimmer und Möbel rc. rc. Selbst Töchter aus vor-nehmen und reichen Häusern dürfen hierin nicht uner-