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Tochus. Tocke.
stützung Anspruch-Machenden sehr groß ist. — Diesemnahe. dochvoneiner andernArt ist dieLuisenstiftungfür Töchter, welche schon unterStiftung, TH.174,S. 183, erwähnt worden, und welche den Zweck hat.junge Mädchen für das häusliche und öffentliche Erzie-hungswescn zu bilden. — Ferner gehört hierher die vomHrn.Bischof Eylert zum Andenken der Königin Luisevon Preußen, Gemahlin des Königs Friedrich Wil-helms des Dritten, zu Potsdam gemachte Stiftungzur Ausstattung mehrerer tugendhaften Bräute aus demuntern Bürgerstande, am Todestage (19tcuJuly 1811)der Verstorbenen. In jedem Jahre an dem genanntenTage erhalten jetzt sechs (früher, nach der Stiftung, nurvier) Bräute, nachdem sie von dem Prediger in derGarnisonkirche mit ihrem Bräutigam ehelich verbundenworden, als Ausstattung jedes Paar sogleich hundertThaler. Die vorgeschriebenen Bedingungen sind: Sit-tcnreinheit, kindlicher Gehorsam und häuslicher Sinn,und diejenigen Fähigkeiten im Haushalte, die eine schlichteBürgerfrau nöthig hat, worüber ein Familienrath, deraus sechs anerkannten würdigen Frauen und eben sovielen Männern besteht, entscheidet. Als die PrinzessinAlexandrine, die jetzige verwittwete GroßherzoginvonMeklenburg-Schwcrin, Vorsteherin dieser Stiftungwar, erhielt jedes einzelne Paar noch ein besonderes Ge-schenk von derselben.
Tochus oder Loches, der Hintere, im Hebräischen.
Tockayerwein, UngarischcrWein, s. unterWein,in W.
Tocke, s. Docke. Tb. 9, S. 348 u. f. — Im Berg-werke ist die Tocke ein breites starkes Holz, welchesan jedem Ende der Trift am Pferdegöpel nieder geht,mit einem Sitze für den Göpeitreiber, woran diePferde gespannt werden. — Im Hüttenwerke istTocke ein zweifaches Holz am Balgengerüste, zwischenwelchen die Schemel des Gebläses auf- und niedergehen,