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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod

me, sie ist auch im Scklafe thätig und geschäftig; auchdann denkt sie, und bat immerwährende Vorstellungenmit mehr oder minder deutlichem Bewußtseyn; denn wassind unsere Träume anders, als ein Beweis von der tbä-tigen Kraft unserer wachenden Seele! Ja sie sind oftso lebhaft, so stark, daß wir beinahe zweifeln, ob wirnur geträumt haben. Eben so ist eS auck mit demTode; denn auch in demselben verliert die Seele ibreThätigkeit nicht. Der Leib stirbt freilich, er wird auf-gelöset, und seine Theile trennen sich von einander undgehe» zur Erde über; aber der Geist stirbt nicht; denndieser dauert auch in und nach dem Tode fort; er hörtnickt auf zu wirke», und wird ununterbrochen mit Er-innerung des Vergangenen, mit Vorstellung des Gegen-wärtigen, und mit Hoffnung des Zukünftigen sich beschäf-tigen; ja dieses Geschäft unseres Geistes wird sich dann»och mehr äußern, wenn die Seele von den Bandendes Leibes getrennt durch nichts in ihrer Wirksamkeitgehindert wird; wie dieses schon nicht selten zum Theilim Scklafe, mehr »och in dem sanft träumerischen Zu-stande bei Ohnmächtigen, und am meiste» in der söge-nannten Entzückung geschieht. Wenn wir selbst im Todenicht aufhören zu leben, wenn unser unsterblicher Geistimmer noch fortlebt, so ist das, was wir so sehr fürch-ten, nichts anders, als nur ein veränderter Zustand un-seres Lebens, dergleichen man oft zu erfahren pflegt.Das Leben vor unserer Geburt ist anders, als das Le-ben nach derselben; das Leben in den erste» Wochen un-seres Daseyns anders, als das in der Kindheit, als dasim männlichen Alter, als das im hohen Alter. ImmerVeränderungen, die uns der Letzten entgegenführen, inwelcher wir zwar nicht zu leben aufhören, sondern nurdas Leben, welches wir hier gemeinschaftlich mit Leibund Seele führten, obne den Leib mit unserer Seeleallein fortsetzen werden. — Der Schlaf ist das Mit-tel länger zu lebe». Wie lauge würden wir wohlunsere Kräfte, unsere Gesundheit, und mit derselben un-ser Leben erhalten, wenn wir beständig wachen sollten,wenn nicht der Schlaf uns neue Kräfte zuführte, unddadurch unsere Gesundheit befestigte, und unser Lebenverlängerte? — Wird nicht im Schlafe das zerbrech-