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Tod.
belebten Theile in Betreff des langsameren Absterbensder Reizbarkeit in folgender Ordnung: nämlich im Her»zen und in allen unwillkührlichen Muskeln verweilt dieReizbarkeit am längsten. Hiermit steht nun die zuerstangeführte Ordnung nach der Natur im umgekehrtenVerhältnisse. Nach dieser Ucberstcht der Reizbarkeit undihrer Tödtung, ist nun das dritte Stadium zu be>trachten, der Tod des physischen Lebens. Mitdem Aufhören der Reizbarkeit ist das vegetirende Le.den erloschen, und der Tod des physischen Lebensbeginnt. Wenn wir sahen, wie dieNatur in beiden vor.hergehenden Stadien allmählig und unvermerkt zuerstdie Kräfte wegnahm, und dadurch gleichsam die Trieb,federn des Werks lähmte, so muß uns hierbei ihre Thä-tigkeit doppelt auffallen, womit sich die Maschine selbst,wie ein zu ihrem Zwecke abgenutztes Werkzeug, der Auf.lösung und Zerstörung zu überliefern eilt. Noch vorKurzem so schön und in allen seinen Theilen so zusam-menhängend, und trotz dem Verluste höherer Lebenskräftenoch fähig, in der Phantasie des trauernden Freundesdas Bild des Lebenden zu erneuern, und die Bewunderungdes Künstlers und des Zergliedcrers zu erregen, wird nunplötzlich der menschliche Körper, in der sichtbaren Zerstö-rung seiner Theile, ein Gegenstand der Verabscheuung;selbst die Blicke derjenigen fliehen ihn, die sich kaum nochvor kurzer Zeit aus Schmerz nicht von ihm trenne»wollten. Alle Ansicht, welche von diesem Augenblicke dermenschliche Körper zeigt, trägt das Gepräge dieser Zer-störung, die sich von Theil zu Theil, von Organ zu Or-gan mit immer auffallenderen Merkmalen äußert. DieHornhaut des Auges wird ihres Glanzes beraubt, unddie Feuchtigkeiten desselben verlieren ihre Durchsichtig-keit. Die anfangs gleich dem gebleichten Wachse weißeHaut wird nach und nach bläulich, aschgrau, und aufder »ordern Oberfläche der Bauchwände sogar grünlich;die angenehme Nöthe der Muskeln verschwindet, sie wer-