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Tod.
den schwarz, wie auch das in den Gefäßen noch enthal-tene Blut, welches in seiner Auflösung eine der Schreib-tinte ähnliche Schwärze annimmt. Alle Theile verlierenihren vorigen Zusammenhang, und weich und schlaff istAlles am ganzen Körper, die Knochen ausgenommen.Die Menge der Luft und der frei sich entwickelndeWärmestoff treiben den Unterleib auf. Die durch dieAuflösung verdünnten Feuchtigkeiten treten bei der Desor-ganisation ihrer Behälter nach dcn Gesetzen der Schwerein dieTiefe herab. Durch die Austretung einer lympha-tischen Feuchtigkeit wird die Oberhaut aufgehoben, de-ren Ausdünstung der Leiche den faden ekelhaften, kada-vcrösen oder faulichtcn Geruch (Leichcngeruch) mittheilt.Das Fett wird ranzig, und an Farbe grün. Allmählignimmt der Körper im Umfange ab, fällt zusammen; seinGeruch wird ammoniakalisch, welcher sich zwar nachund nach verliert, wobei sich aber ein eigenes, durch sei-nen Geruch die Nerven empörendes Gas entwickelt,dessen Natur bis jetzt die Chemie nicht genau hat bestim-men können. Nach Verlauf dieser etwas lange dauern-den Epoche, schwillt die gesammte Masse wieder ansehn-lich auf, wobei sich viel kohlensaures Gas entwickelt.Der organische Bau wird nun gänzlich zerstört, Allesin eine graulichbraune Breymaffe verändert, die nun ei-nen sehr ekelhaften Geruch annimmt, und so leicht undzerreiblich erscheint, daß man nichts mehr von den Thei-len des Körpers unterscheiden kann, als die Knochen,welche bei der beschriebenen Zerstörung der weichenTheile, bis auf ihre Farbe, beinahe gänzlich unverän-dert bleiben, nur die Zeit vollendet ihre Zerstörung. —Alle diese Erscheinungen, welche nach der Verschiedenheitder Ursache des Todes, nach der Verschiedenheit derKörper, und den veränderten Umständen und Verhält«nissens die sie begünstigen oder verhindern, in ihrer stu-fcnweisen Dauer verschieden seyn können, werden zusam-men unter dem allgemeinen Namen der Fäulniß begriff