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Tod.
fen. Die Natur bedient sich derselben zur Zerstörungdes physischen Lebens in den Geschöpfen des Thierrrichs.Es ist ein unbedingtes Naturgesetz, daß alle Geschöpfeder drei Naturreiche in ihren Formen vernichtet werden,indem sie verjüngt wieder entstehen. Diese Vernichtunggeschieht, wenn sie unter Verhältnisse kommen, in denendie Affinität der Grundstoffe unter sich geschwächt undso aufgehoben wird, daß sie mit den benachbarten sieumgebenden Körpern in Verbindung ju treten gezwun-gen werden. Diese Erscheinung nennt man bei den Mi-neralien Auflösung oder Verwitterung, bei denPflanzen Gährung, und bei den thierischen KörpernFäulniß, welche im Allgemeinen den Tod des physi-schen Lebens bestimmen. Der thierische Körper wirddurch die Fäulniß zersetzt; es müßte denn ein zufälligesoder künstliches Hinderniß da seyn, welches den zurTrennung geneigten Grundstoffen den Uebcrgang zuden benachbarten Körpern verwehrte, wie es z. D. beiUeberziehung der Leichen mit einer klebrigen Materieoder der Einbalsamirung zu geschehen pflegt; auch dieLeichen in manchen Gewölben, worin sie beigesetzt wer-den. auftrocknen, zur Mumie werden. Die Affinität, alsdie bekannte Kraft des physischen Lebens, hat immer ei-nen Gegensatz in der Energie der Lebcnsgattungcn;denn wäre dieses nicht, so würde wahrscheinlich, nach denGesetzen der Natur, bei dem gewöhnlichen Grade derWirksamkeit dieser Kraft, wie man sie z. B. im Mine-ralreiche findet, dem aus so viel. und gleichartigenGrundstoffen zusammengesetzten Körper des Menschen,selbst im vollkommensten Leben, die Auflösung jedenAugenblick bevorstehen müssen. Da nun durch denTod der höheren Lebensgattungen die Affinität ihrerStärke beraubt wird, deren sie zur Zusammenhaltungso vieler Grundstoffe nöthig hatte, so leuchtet es auchein, warum diese, von dem Augenblicke ihrer Trennungan, anfangen auseinander zu gehen, sich zu zersetzen,