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Tod.
um nach den Gesetzt» derNatur, inVerbindung mit denihnen näher verwandten Körpern zu treten; daher faultdenn auch das Blut und alle Flüssigkeiten, das Gehirn,die Muskeln, die Haut früher, als die Knochen, weiljene, wegen der Bielartigkeit ihrer Grundstoffe, ju ihrerBereinigung der höchsten Energie der Affinität, wie sienur im lebenden Körpern vorhanden seyn kann, bedürfen,wenn diese durch die gewöhnliche Stärke dieser Kraftnoch viele Jahrhunderte zusammengehalten werden kön-nen. — Was nun die Folgen der Fäulnis) auf dieOrgane anbetrifft, so fallen diese schon meistens ausder obigen allgemeinen Bestimmung derselben in dieAugen. Die Urtheile, welche oft Aerzte bei Leichenöff-nungen fällten, indem sie die Folgen der Fäulniß mitder Ursache des Todes miteinander zu vermengen pfleg-ten, aus welchem Grunde so viele Leichenöffnungen meh-rentheils zweideutig und trüglich ausfielen, hat eine ge-nauere Untersuchung derselben zur Folge gehabt. Denndie Erweichung und Auflösung in den festen, und dieVerdünnung und Gährung in den flüssigen Theilenkann kurze Zeit nach dem animalischen Leben Erschei-nungen hervorbringen, welche nicht als Folgen der her-vorgegangenenKrankheit, oder gar als Ursache derselbenbetrachtet werden müssen, da sie einzig und allein ihrenGrund in dem Grade der eingetretenen Fäulniß haben.Da nun die Flüssigkeiten, den Gesetzen der Schwere zu-folge, sich in die Tiefe hinabsenken, so müssen auch dieblauen Flecken des Rückens, oder des Gesichts und derBrust, nach der verschiedenen Lage des Leichnams, ausdiesem Gesichtspunkte betrachtet werden. So lassen diefesten Theile, ihrer Elasticität und des natürlichen Zu-sammenhanges beraubt, die aufgelöseten und verdünntenSäfte durch ihre Zivischenräume hindurch, und es ent-stehen Austretungcn des Bluts und Gerinnungen derLymphe, welche die täuschende Nöthe des Ersteren, diedurch Letztere erzeugte Pseudomembranen in den Ginge-