Tod.
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das Reizmittel nicht allgemein zu seyn, nicht bei allenSubjekten ohne Ausnahme zu wirken. Man habe die»ses an zwei Fröschen, deren Extremitäten sehr verwundetgewesen, wahrgenommen, indem man die JschiatischenNerven (nervös ieliiutivus) vergebens zu regen versuchthabe, und doch hätten die Frösche kurze Zeit nachherwieder von freien Stücken angefangen zu schwimme».4) Der Metallreiz scheine bei Thieren, die an gewissenLodesarten gestorben seyen, nicht zu wirken. Man habedieses an Thieren, die durch Hunger und am Brandegestorben waren, gefunden. — Gegen die Anwendungselbst, in Absicht der Gefahr, sagte man: 1) die Anwen-dung des Mctallreizes könne nicht ohne Verwundunggeschehen, und dieses sey stets bei Menschen, die bis zumScheintode gekommen wären, gefährlich. 2)Zur Anwen.düng des Mctallreizes gehöre Geschicklichkeit, und auchVorsicht, die man doch so allgemein, als daSPrüfungs-Mittel eingeführt werde» sollte, nicht voraussetzen dürfe.Alle diese Einwürfe beantwortet Creve an dem oben,S.4I1, angeführten Orte, in seiner Schrift, und zeigtauch zugleich, daß kein Mittel in der Anwendung nichtauch Ausnahmen gestatte, welches auf die besondere Ei-genthümlichkeit des Körpers ankomme, indessen wärendieses nur Ausnahmen, die dem Metallreize nicht alsPrüfungsmittel des wahren Todes schadeten. Wie esnun auch mit diesem Mittel sey. so ist es doch nicht all-gemein in Anwendung gekommen, ja man hört in neue-ster Zeit gar nichts mehr davon. Man ist also bei denalten Prüfungsmitteln geblieben, und besonders bei derErscheinung der Fäulniß, als die sicherste des Todes.Auch cxistirt in mehreren Staaten die Verordnung, jedeLeiche drei volle Tage, also dreimal vier und zwanzigStunden, in der Behausung liegen zu lassen, um sichvon dem Tode völlig zu überzeugen, indem der Arzt da-bei diejenigen Kennzeichen genau beobachtet, welche denTod nach der vorhanden gewesenen Krankheit anzeigen,