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Todtenschlaf.
chen nahe ist, mithin weiß er sich auch nicht zu erinnern,ob er dergleichen gehabt hat. Im tiefen Schlafe wirdkeine Idee der Seele merklich dargestellt, weil die Ge.hirnfiebern oder Fasern fast unbeweglich sind, und mit-hin kann auch keine Erregung der materiellen Ideenleicht Statt finden. In einem unvollkommenen, unru-higen und gestörten Schlafe ist das Bewußtseyn mehrund weniger verändert, übernatürlich erhöht, oder ge-schwächt; auch die Stumpfheit des Gehirns ist nichtallgemein, und nicht alle Gchirnfascrn ruhen. Es wer-den dadurch auch viele Ideen, und bald diese, bald jene,in der Seele erregt, welches oft mit einem deutlichen Be-wußtseyn geschickt, was daher kommt, weil zugleich vieleandere Ideen mit erregt werden, die auf Zeit. Ort undübrige Lcbensverhältnisse mehr und minder Bezug ha-ben; indessen ist dennoch das Bewußtseyn der Seelemeistens in einem solchen Falle falsch, oder doch wenig-stens trügend, so wie die Ideen selbst verwirrt sind.Alles dieses findet aber nicht bei dem tiefen SchlafeStatt; hier ruht gleichsam die Seele, wenigstens ist sienicht so lebhaft aufgeregt, wie bei dem widernatürlichenSchlafe, daher kann der Körper auch vollkommen derRuhe genießen. — Zwischen dem vollkommenen Wa-chen und dem tiefem Schlafe oder Todesschlafe findennoch verschiedene Mittelzustände Statt, die Beiden zwarähnlich, aber auch wieder von Beiden verschieden sind.In einem solchen Zustande hat die Seele einige äußereEmpfindungen, die aber nicht so hell oder klar sind. alssie im Wachen gewöhnlich zu seyn pflegen, und mit densogenannten Einbildungen viel Achnlichcs haben. DieAbspannung des Gehirns und der Nerven ist theils nichtso allgemein, theils nicht so stark oder heftig, und dieWirkungsäußerungcn der Empfindungs- und Bewe-gungswerkzeuge sind zwar nicht so eingeschränkt und un-terdrückt, wie im tiefen Schlafe, aber auch nicht so leb-haft, wie im vollkommenen Wachen. Man pflegt diesen