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Todtenschlaf.
Zwischenzustand in den leisenSchlaf oderSchlum-mer und in den mittlern Schlaf zu theilen; auchhier beiveiset dieNatur, daß sie nie einen Sprung macht,sondern von einem Zustande zum andern übergeht; sieläßt also vom Wachen bis zum tiefen Schlafe nochmittlere Zustände des Lchtern übrig, so daß das Wa-chen nicht gleich durch einen tiefen Schlaf unterbrochenwird, sondern erst allmählig durch Zwischenzustände.—Wer einen tiefen Schlaf, Todesschlaf, hat, den sollman ruhig fortschlafen lassen, bis er erwacht; denn derKörper ist entweder durch eine anhaltende Arbeit, oderdurch sonstige Angriffe darauf, zu sehr ermüdet, und be-darf dieser Ruhe, wenn nämlich keine Krankheitsursache,z. B. Schlafsucht rc., daran Schuld ist. — Eine ge-hörige Erholung durch Schlaf stärkt den Körper unge-mein und macht ihn zu den neuen Bcrufsgeschäften wie-der lebensfroh und thätig; denn oft ist eine UebermüdungSchuld daran, und dann ist Stärkung des Körpers nö-thig, besonders bei jungen Leuten, bei denen dieserSchlaf nicht ungewöhnlich ist, auch beim kräftigen Alten,wenn er sich den Ausschweifungen nicht hingiebt, nichtüber das von der Natur gesteckte Ziel hinausgeht; esmüßte denn die Natur von Jugend auf an ein aus-schweifendes Leben gewöhnt seyn; sonst ist es nicht rath-fam, ohne nicht den Körper zu zerstören; denn der Schlafist ein Bedürfniß der Natur, ihn abzuwehren, ein Ver-gehen gegen dieselbe, das sich früh genug durch Hinfäl-ligkeit bestraft.—Kinder und junge Leute, die nur einenleisen Schlaf haben, sind gewöhnlich Schwächlinge, ha-be» empfindliche Nerven, und können nichts vertrage»;dagegen haben diejenigen, die mit einem natürlichen tie-fen Schlafe begabt sind, aus dem man sie schwer erweckenkann, auch straffe und elastische Nerven und Muskeln, undsind von guter Leibcsbeschaffenheit. Uebrigens ist derSchlaf unwiderstehlich, man kann ihm nicht widerstehen,davon hat man die sprechendsten Beweise; denn man