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Todentanz.
Personen, Bildnisse von damals lebenden Personen wa.ren. Diesem Künstler gebührt daher die Erfindung die-ses Gegenstandes, und der Todtentanz in Basel, undalle andere ähnliche Darstellungen» find bloß Nachah-münzen von diesem. Dieses Gemälde ward drei undzwanzig Jahre nach dem Tode dieses Künstlers, imJahre 1553, erneuert, im Jahre 1560 aber, wegen derErweiterung der Straße, völlig abgebrochen; es wirdaber eine Kopie davon in Bern, von AlbrechtKauwin Wasserfarben gemalt, und in ein Buch von hal-ben Royalbogen zusammengebunden, aufbewahrt, undWilhelm Stettler hat es auch mit Wasserfarben,nach AlbrechtKauw, kopirt. ES sind vier und zwau»zig Stücke, jedes in einen Rahmen gefaßt. Wie hochman dieses Werk in Bern schätzt, geht daraus hervor.Laß man 100 Dublonen (10 Nthlr. die Dublone) fürdie letztere Kopie ausgeschlagen hat, und ein geschickterKünstler hat nicht für weniger, als diesen Preis, eineKopie von dieser Kopie machen wollen, welche vielleichtdoch hinter dem Originale zurückgeblieben wäre. San-drart bedauert in seiner Maler, und Bildhauer.Akade.mit, TH.2, S.83, sehr den Verlust'dieses Werkes. Ersagt unter Anderem: „Nunmehr wird die Niederreißungdesselben sehr bedauert; und erscheint mehr Liebe zu denRaritäten; allermaffen der löbliche Magistrat auf demRathbause von gedachtem Todtentanze etliche Reliquienverwahrt rc."—Ein in Fresko gemalter Todtentanzin Basel soll von Hans Hugo Kluber (nach An-drrn Gruber) gemalt worden seyn, von welchem I obstDanecker im Jahre 1544 zu Augsburg einen Kupfer-stich geliefert hat. Auch dieser Todtentanz soll nichtmehr vorhanden seyn. Da er schon zu Anfange desverwichenen Jahrhunderts durch die Länge der Zeit,und den vielen daran vorgenommenen, nicht immer ge-schickten Ausbesserungen, viel von seiner Schönheitverloren hatte. Der Todtentanz von Hans