Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Toga. , 561

thaten, die sie auch waschen ließen, wenn sie an Festta.gen darin erschienen. Da der linke Arm mit der Togabedeckt war, so wurde solche auch auf dieser Seite mitdemselben in die Höhe gehoben, indem sie solche unter,halb mit der Hand faßten, wobei die Toga eine Artvon Busen machte, worein man Verschiedenes verbergenund tragen konnte. Die Nömer trugen solche nur inFriedcnsjeiten, daher auchloZu oftmals so viel als derFriede hieß, und dann ließen sich auch nur dieBornch.men, und die Nachahmer derselben, in der Toga se»hen. Die ärmeren Bürger zeigten sich nur in derTunika oder Paenula. Sie blieb eigentlich nureine Männertracht; denn ehrbare Frauen erschienen inder Stola. Nur Römische Bürger durften sie anlegen,deshalb mußte auch jeder verwiesene Römische Bürgerund derjenige, der das Bürgerrecht verlor, dieseKleidungablegen. Auch beim Fußfall und im Trauer legten siesolche ab und zogen die Saga, die länger, als die Tu»nika waren, und bis unter das Knie gingen, an; fernerauch an den Saturnsfeicrn oder Saturnalien; dannwurden auch die Leichen damit bekleidet, wenn sie solchewegtrugen. Ob man sie übrigens gürtete, oder ob sieimmer frei getragen wurde, läßt sich nicht bestimmen,eben so wenig die übrigen bei ihrer oftmaligen Beschiel,bung angeführten Stellen; denn was hier tsinotnra,I^ciniu, Zinns etv. genau heißen soll, ist unbestimmt,eben so, daß sie bald rund (rotnnstu), bald viereckig (yua,-äksta), bald halb zirkelförmig (semr eireuluris) gewe«fen seyn soll; wahrscheinlich von einem solchenSchnitte.Abbildungen auf alten Münzen rc. geben auch darüberkeinen Aufschluß. Don der Toga kommen folgende beiden alten Schriftstellern vor:

IvKn cancliän oder die weiße Toga, wie sie die-jenigen Candidaten trugen, die um ein Ehrenamt an-hielten. Wenn gleich die Wolle schon von Natur weißwar, so wurde sie doch noch von ihren Kleiderreinigern«Vec. techn. Enc. Th. tLXXXV. N N