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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tollheit.

eben die konvulsivischen Bewegungen des untern Kinn-backens, und ein weißer häufig herabfließender Schaumkam ihm eine Viertelstunde anhaltend aus dem Maule;kaum aber hatte dieses aufgehört, so brach er sich vonselbst einige Male eine ziemlich beträchtlicheMenge einesweißen und schäumenden Schleims aus, und wurde da-bei ganz muthlos und scheu. Da nun dem Besitzer desHundes die zuerst mitgetheilte Geschichte erzählt wurde,und derselbe den Hund ungern verlieren wollte, so wandteer Mittel bei demselben an, die dahin abzwecktcn, eineetwa zu erwartende Wuth zu verhüten, und der Hundwurde nicht toll. Bei diesem letzteren Falle konnten nunmehrere Ursachen Statt finden, welche die Entstehungder Wuth verhinderten. Es konnte hierzu namentlichbeitragen: I) daß der Hund nickt so, wie im ersterenFalle, die Kröte wirklich verschluckte; 2) das Erbrechendes Hundes eine Viertelstunde nachher, als er dieKrötezerkauet hatte, und eine dadurch etwa bewirkte Ausfüh-rung desjenigen Stoffes, der bei dem ersten Hunde zurEntwickelung der Wuth wirksam war, oder 3) die beidemselben angewandten Mittel zur Verhütung derToll-heit, oder es konnte -1) die Wuth vielleicht von einerganz andern und unbekannten Ursache entstanden seyn.Das Letztere war jedoch nicht wahrscheinlich, weil estheils im Frühjahre war, oder doch wenigstens imFrüh-sommer, wo man sonst seltener eine Tollheit bei Hun-den bemerkt, und wo man auch zu der Zeit in der gan-zen umliegenden Gegend, wo der Vorfall geschah, nochnichts von einem wüthenden Thiere gehört hatte, theilsaber auch, weil der Hund, der vorher ganz munter undgefräßigZwar, nachdem sich dieses mit ihm zugetragenhatte, gleich darauf seine Munterkeit und sein lustigesWesen verlor, und weder fraß, noch soff. — Wenn nunauch diese erzählten Beobachtungen es nicht vollkommenerweislich machen, daß die gemeinen Landkröten einenStoff bei sich führen, der, wenn er den thierischen Säs-