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Ton.
Farbentöne lassen sich aber weil öfterer, und eben so, wiejene, auf. und abwärts theilen. Daß und Diskant ver-halten sich gegen einander, wie Licht und Dunkelheit,ohneRücksicht auf Farbe. Sobald aber bestimmte Töneausgedrückt werden, so bedeutet der Diskant so viel alseine bestimmte Kennfarbe im Lichte, und der Baß diebestimmte Kennfarbe im Schatten.— So viele Haupt-töne es in der Tonkunst giebt, eben so viele Haupttönegiebt es auch in der Farbcnkunst und Malerey; undwenn man gleich unter den Lauttönen sehr viele Verhält-nisse durch die Dergleichung entdeckt hat, so sind der-selben in der Farbenkunst doch ungleich mehrere anzu-treffen, weil daS Auge feinere Nüancen unterscheidet,als das Ohr, und dennoch muß man sich wundern, daßdie Musiker es in der Theorie ihrer Töne schon früherum Vieles weiter gebracht hatten, als die Farbenkunst-lcr und Maler, die doch als Vorbild den Regenbogenhaben. — Es geht nun mit den halben und ganzenFarbentönen in der Malerey, wie mit den Tönen in derMusik; denn sie diffonircn in beiden; sie können daherin der Ersteren nicht nebeneinander gebraucht werden,wofern sie nicht Verminderung, oder Vermehrung desHellen und Dunkeln ausmachen. Zn der Musik findethier eine Ausnahme Statt, nämlich, da kann man inhalben und ganzen Tönen auf- und absteigen, und in sofern sie der Grnndharmonie gemäß sind, kann man siesehr gut zur Leitung von einem Haupttone in einen an-dern rc., ja, durch Veränderungen in der Bewegung, selbstals Sätze gebrauchen, welche Bewegung aber in einemGemälde, der Natur nach, nicht anwendbar ist, weil indiesem die Farbentöne sichtbar bleiben, anstatt sie dortverschwinden oder verhallen. Wo hingegen die zunächstauf einander folgenden halben, auch Viertel- und Achtel-Farbentöne als Uebergänge, Nüancen, oder als Hebungund Ticfung angewendet werden, ist ihr Gebrauch nichtnur erlaubt, sondern sogar nöthig. Wer würde z. B.