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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Ton.

erst auS der Terz bestimmt; in der Farbenlehre kannman aber jeden einzelnen Farbenton für sich als hartoder weich erkennen; er springt gleich in die Augen.Bei den Hauptfarben kann man noch den dritten hinzu-, thun und unterscheiden, welches der vermischte ist. WeicheTöne sind z. B. folgende: Ultramarin, Schwefelgelb,Meergrün, Krapproth und Veilchenblau; harte: Berg.blau, Goldgelb, Zinnober, Olivengrün und Braun, undvermischte Töne: Himmelblau.Grasgrün,Citronen-oderChromgelb, Ponceau und Purpur, weil diese Farbenaus gebrochenen Tönen entstehen. Diese Tonarten fin-den aber nicht bloß unter den Farben Statt, sondernauch in der Beleuchtung. Es wäre z.B. vorgeschrieben,in einer Geschichte von drei Abtheilungen so zu wechseln,daß der Vorgrund hart, der Hauptgrund weich, und derdritte wieder hart seyn sollte, könnte das wohl angehen,ohne das Licht mit in die Tonarten zu ziehen? Diesmüßte man wohl verneinen; denn ohne Licht läßt sichkeine Farbe erkennen. Das Licht fällt nun entweder un-mittelbar vom leuchtenden Körper auf das Objekt, oderes ist durch einen Umstand gebrochen. Das unmittel-bare Licht ist blendend und hart, das gebrochene hinge-gen mild und weich. Ist nun die Harmonie des Grun-des nach der Vorschrift schon hart, so ist der Künstlerwohl berechtiget, diese Schärfe durch ein gemildertes Lichtzu dämpfen, und ist dagegen die Grundharmonie weich,so muß er derselben durch das stärkere unmittelbare Lichtaufhelfen. Hierbei muß man aber vorsichtig zu Werkegehen, und nicht ohne Mittelfarbe auS einer weichen Lo-kalsarbe unmittelbar in die Farbe des scharfen Lichtseinen Sprung machen, sondern solche nach und nachmit der Farbe des Lichts vermischen, und sie stufenweisezum Hellsten erheben. Hier ein Beispiel: Man hättein einer Landschaft den Untergang der Sonne, als dasursprüngliche Licht, gewählt, und müßte zum höchstenGrade des Hellen Goldgelb gebrauchen; dazu wäre auf