Ton.
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die drei obersten Octaven nicht gebraucht; denn sie die-nen bloß zur Verstärkung der Harmonie. Da nun einechromatische Octave zwölf Halbtöne hat, so enthält sieauch zwölf Terzien, zwölf Quarten, zwölf Quinten rc.Kaun man nun eine Octave nicht genau in zwölfHalb-töne theilen, so folgt auch daraus, daß die zwölf Ter-zien, die zwölfQuarten, die zwölf Quinten rc. nicht rich»tig seyn können; man muß sie daher etwas kleiner ma-chcn, oder diese Intervallen etwas schwächen, um einerichtige Intervalle zu bekommen, welcheAenderung manTemperatur nennt, oder, in der Sprache der Orgel«bauer, diePartition. — Man hat verschiedene Systemeder Temperatur, und von diesen hat man zwei an die Spitzeder übrigen gestellt, nämlich dasalt e. welches die Quintenungleich temperirt.unddaS neue. welches dieQuinten we-niger schwächt, aber alle gleichmäßiger macht. Den Har«Monisten, die nur Ohr und Gefühl zu Rathe ziehen, ge«fällt diese nicht, weil sie zu hart und nicht so harmonischklingt, als die alte; und in der That werden darin dieQuinten nur um i? Komma, und alle gleichmäßig ge«schwächt; es sind aber auch alle große Terzien übertrie-ben, welches dem Ohre zur Last fällt. Nach der altenPartition schwächt man etwa eilsQuinten um^ Komma.Diese Veränderung ist schon empfindlicher, als^Komma,welches man thut, um acht große Terzien zu retten odergenau zu machen, und da man nicht, wenn diese Quin-ten um ^ Komma verändert werden, eine richtige Oc-tave bekommen würde, so rechnet man Alles, was daranfehlt, auf eine einzigeQuinte, die man Preis giebt, undübertreibt; sie liegt auf einem nicht sehr gebräuchlichenTone. Die Orgelbauer nennen diese Quinten Wolf-quinte. Man hat aber die neue Partition verlassen,weil die Harmonisten einwenden, dieQuintcn können eineVeränderung oder eine Minderung von einem Viertel-komma und darüber vertragen, ohne ihre Harmonie zuverlieren. In diesem Verstände ist ihre Partition nicht<vec. techn. Enc. Th. HXXXV. T t