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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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694 Ton (hoher). Ton (Tages-).

dem Achtzehnten, war einer der Geschäftigsten, umalles Alte wieder herzustellen, weshalb man ihn auch dieSäule der alten Ordnung nannte. Wie weit mannun darin gekommen ist, lehrt die neueste Zeit. Uebri-gens geht der bei Hofe übliche Ton der guten Lebens-art, auch auf die Gebildeten im Volke über, wird groß-tenrheils auch bei ihnen, was am Hofe Gebrauch undMode ist, nachgeahmt, also ist auch hier der Einflußgroß, den der Hofton ausübt, und auch seine Richtungin Aufwand oder Einfachheit auf das Volk.

Ton (hoher), s. oben, S. 643, 654.

— (Kammer-), Kapcllenton, er geht einen Ton hö-her, als der Chorton; s. auch oben, S. 658.

— (Kapellen.), s. Ton (Kammer-).

— (Lehr-), s. oben, S. 644.

—, in der Malerey, s. das., S. 644 u.f., undTH.64,S. 526.

— (Mode ), der Ton, der in der Mode herrscht, der sichin derselben ausspricht, nicht bloß in der Kleidermode,sondern auch in der Mode der Zimmerdekorirung, derMöbel, ja selbst des servirten Tisches rc.

—, in der Musik, s. oben, S. 643, und 654 u. f.

— (Neben-), s. daselbst, S. 665.

— (Opern-), s. das., S. 658.

— (Rede-), s. das., S. 664 u. f.

— (Saiten-), s. das., S. 655, und Th. 130, S. 645.

— (schlechter), le ton nmuvii!8, s. unter Lebensart,Th. 67, S. 113.

—,in der Sprachkunst, s. oben, S. 642, 664.

— (Tages-), der Ton, der gangbar in einer gewissenZeit ist, der gangbare Ton des Tages, der nochfortgehuldiget wird, der noch die Geltung bei dem größ-ten Theile des Publikums hat; auch versteht man dar-unter das Uebliche in Ton und Mode in der Gegen-wart.