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Tonika. Tonka.
Wenn sie zusammengebunden sind, heißt das FahrzeugKatapanel. Die großen Kriegspiroguen in Tahitihaben viel Aehniiches mit denselben.
Tonika, Tonica, in der Musik, die Beschaffenheit derTonleiter, nach welcher sie entweder in der kleinen, oderin der großen Terzie aufsteigt. Jene wird die kleine oderweiche, diese die große oder harte Tonart genannt, wel-ches auch durch die Worte nwll und stur ausgedrücktwird. Bon diesen Tonarten hat man vier und zwanzig,wovon die Hälfte oder zwölf Dur- und zwölf Mollton-arten sind. S. auch oben, unter Ton, S. 060.
Tonje, ein Indianisches Fahrzeug, von denen man öfterszwei mit Schilf oder Baumrinde zusammenbindet, einkleines Segel ausspannt, und so damit fahrt.
Tonka, Tonko, Tonca, ein röthlicher sein gemahlenerSchnupftabak; s. den Artikel Ta b aksfabri kation,Th. 179, S. 170 und 174. Der beste Tonka folgtauf den Spa niol, und kommt, wenn er ächt ist, ausSpanien. Man macht ihn aber auch in den DeutschenTabaksfabriken sehr gut nach. DieFrucht, welche unterdem Namen Tonkabohne ehemals aus Amerika überSpanien kam, giebt diesem Schnupftabake den Ge-ruch. Sie ist mit einem feinen weißspicßigcn Salze, voneben demselben Gerüche und Geschmacke, als die Boh-nen, überzogen. — Noch einige Formeln zur Bereutung dieses Tabaks, der zwar jetzt nicht mehr so beliebtist, als er es ehemals war, da man ihn gleichsam ausGalanterie, wegen seines schönen Geruches schnupfte.Man siebe 30 Pfund gelbes Birginisches und fein ge-siebtes Blättcrmehl unter 10 Pfd. gemeinen Spaniol,vermenge dann Beides aus der Pritsche vermittelst einesMischbrettes, und füge ^ Pfund Toukabohnen, die mitTabak im Mörser fein zerstoßen worden, zu der Mi-schung, um Alles noch einmal zu sieben. Zum Anfeuch-ten gebraucht man 4 Maaß Wasser, worin 4 PfundKochsalz, I Loth feuerbeständiges Alkali, 4 Loth Wein-steinsalz, 2 Loth gereinigter Salmiak, und 4 Loth Na-