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Tonkabohne.
finadezucker aufgelöset sind. Will man dem Tonka einerothe Farbe geben» so mische man unter diese Masse1 Pfund Englisches Roth. Rothe Mennige, die ausdem Bleye gezogen wird. ist nicht zu empfehlen. — Einegeringere Sorte dieses Tabaks entsteht aus30Pfd.des inländischen zerstampften, und durch ein feines Haar.sieb geworfenen Ribbenmehls, nebst 3 Pfd. EnglischemRothe; anstatt dieses Roths kann man sich auch desSandelholzes bedienen, indem man eine gleiche Quan-tität dazu nimmt, überhaupt so viel, welches man beimMischen gewahren kann, als nöthig ist, um die rotheFarbe zu erhalten. Die Kesselsauce besteht aus 4MaaßFlußwaffer, 1 Pfd. zerschnittenenKalmuswurzeln.IPfd.Steinkleekraut, und 4Pfd. Kochsalz,welches eineStundebedeckt gekocht, durchgeseihet und mit ^ Pfd. gesiebterBüchenasche, 2 Loch Salmiak und ^ Pfund Wein.steinsalze versetzt wird. Mit dieser Sauce wird der Ta-bak auf der Pritsche angefeuchtet und in Bleybüchsengeschlagen.
Tonkabohne, Tonkabohnen, die Früchte eines hohenBaumes (viptoi^x oäoratn) in Südamerika, welchefrüher allein durch die Spanier in den Handel gebrachtwurden, jetzt aber, nach dem Losreißen der Spani-schen Kolonien von dem Mutterlande, auch durch denHandel von andern Völkern mit den Südamerikani-scheu Staaten nach Europa gebracht wird. Man weißnicht bestimmt, ob die Frucht ihren Namen von der An-wendung zum Tonka, oder umgekehrt der Tonka seinenNamen von der Frucht hat, doch will man das Ersterevermuthen. Den Namen Tonkabohnehat sie wegeneiniger Ähnlichkeit mit einer Bohne erhalten; mit derSchale gleicht sie einer Mandel. Die Schale ist dick,rauh und schwammig von außen, inwendig aber glattund glänzend. Der Kern sieht schwarz aus, und hat eingraues Mark. Man verkauft die Bohne gewöhnlichohne Schale. Man findet oft äußerlich einen weißen