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Uebeischnallen.
oder zu stärken. — Beim Töpfer überschmiert maneinen Ofen mit Lehm, wenn man die Fugen derKacheln mit Lehm ausstreicht, auch den Ofen imInnern damit ausschmiert. — So überschmiert mandie Stiefeln oder Schuhe mit Wichse, indem mandie Wichse mit einem hölzernen Stäbchen ausstreicht,um sie dann mit der Bürste darauf zu vertheilen,und das Leder blank zu machen. Um das Letzterezu bewirken, hat man auch noch eine Bürste von wei-chen Borsten, womit m anden schon hervorgebrachtenGlanz noch erhöhet. — So überschmiert man einengedruckten Zettel auf der Rückseite mit Kleister, umihn an irgend einen Gegenstand zu befestigen oderzu kleben; so Fugen und Risse mit Kitt, um diegetrennten oder zerrissenen Theile damit auszufüllenund zu bedecken. Auch die Ränder oder Bruchstückeeines zerbrochenen Porzellangefäßcs w. werden mitKitt überschmiert, zusammengepaßt und angedrückt.Man überwindet dann das Gefäß bei der gekittetenStelle mit Bindfaden, bis der Kitt trocken ist. —In der Haushaltung überschmiert man ein ab-geschnittenes Stuck Brod, eine Brodscheibe, mit But-ter, Schmalz, Honig oder Muß, indem man Einesvon diesen Produkten mit einem Messer überstreicht.— In der Botanik, heißt überschmiert, über-strichen, illiiütrlk, wenn die Glieder des Stengelsund der Aefte des Blutenstandes unterhalb der Gelenkemit einem klebrigen Stoffe überzogen sind, wie beiVmesris und 8Ü6N6 italivu. Siehe auchSchmieren, Th. 147, S. 36 u. f., und Ueber-streichen.
Uebcrscdnallen, einen mit Schnallen versehenen Gurtüber etwas legen, z. B. bei einer Pferdedecke, da-mit sie auf dem Pferde fest liege, so wird ein mitSchnallen versehener Gurt darüber geworfen undunter dem Bauche festgeschnallt. — Auch andere
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