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Ueberschwängerung.
zur Vollbringung der Ueberbefrnchtung öffnen könne,welches besonders bei einem so wichtigen Akte, wiederjenige der Zeugung, wo der ganze Körper erschüttert würde, gar nicht so unbegreiflich wäre. Uebri-gens haben mehrere berühmte Lehrer der Medizinoder Arzneyknnde die Ueberschwängerung in Zweifelgezogen, wenn sie solche auch nicht geradezu läugnen.Wiederum andere Schriftsteller behaupten, daß dieVeränderung am Gebärmuttermunde nur bei Frauens-personen vorgehe, die schon mehrere Male geboren,nicht bei denen, welche zum ersten Male empfangenhätten. Genug man ist über das wie der Ueberbe-fruchtung nicht einig, und wird es auch nicht werden,da man den ganzen Akt der Zeugung nicht kennt,sondern diese zu den verborgenen Geheimnissen derNatur gehört. Was darüber hier noch zu sagenwäre, das heißt, über die Theorie dieses Gegenstan-des, wird unter Zeugung in Z vorkommen. Hiernur noch einige Beweise von der Ueberschwängerung,welche dieselbe, durch das Daseyn ihrer Früchte, wohlam besten bezeugt. Die Frau eines Soldaten ausSagan in Niederschießen kam gegen das Ende desJahres 1774 im fünften Monate ihrer Schwanger-schaft mit einem gesunden Knaben nieder. Sie be-kam hierauf verschiedene beschwerliche Zufälle, dieaber auf die angewandten Mittel wieder verschwan-den. Einige Zeit nachher, als ihr Kind gestorbenwar, ging sie aus, ohne weiter etwas in ihrem Körperzu verspüren. Sieben Wochen darauf gebar dieseFrau ein zweites, aber todtes Kind; acht Tage darausbekam sie ein drittes, und so stieg die Anzahl von achtzu acht Tagen bis auf Sechse, die aber alle nach derGeburt starben, außer dem ersten Kinde, welches erstspäterhin starb, wie schon bemerkt worden. Da nundiese Frau, die Zeit ihrer Schwangerschaft nicht voll-kommen geendet hatte, so könnte man diese Beobach-