Band 
Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Uebersiedeln und Ueverfiedelulig. 633

daß auch den Schwarzen die Stunde zu ihrer Ret-tung schlagen würde, wenn gleich etwas spät. DieSchriften Las Casas, worin er die Spanier be-schuldiget 15 Millionen Menschen in Indien ums Le-ben gebracht zu haben, erregten, mit dem Unwillender Nation gegen solche Grausamkeiten, die Aufmerk-samkeit des Hofes, und so wurden die Ketten denMexikanern abgenommen, und ihrer Freiheit wardkein anderer Zwang auferlegt, als nicht aus dem Ge-bieteihres Wohnortes zu gehen; allein um sich ihr Brodzu verdienen, da man ihnen ihre Ländereyen nicht wiedergab, mußten sie nach wie vor für ihre Unterdrückerarbeiten, nur waren die Spanier genöthiget bei derfreiwilligen Arbeit sie bester zu halten, und ihnen 24Piasters (33^ Rthlr.) Lohn zu geben. Von diesemVerdienste wurde die durch die Regierung auferlegteSteuer, und 1 Piaster zu der zur Unterstützung alterund kranker Jndier eingerichteten Kaste zurückbehal-ten. Die Verwaltung ward ihren Kaziken anver-trauet; allein dieses waren nicht mehr die Abkömm-linge derjenigen, die man zur Zeit der Eroberungdort angetroffen hatte, sondern es waren von denSpaniern neu gewählte unter den Jndiern, die ihnenam ergebensten schienen. Ihre Verrichtungen be-schränkten sich auf einen gewissen Distrikt, der gemei-niglich acht bis zehn Meilen groß war, und der zu ih-rer Verwaltung gestellt worden; sie mußten denZins der Jndier, die für ihre Rechnung arbeiteten,einziehen; denn der Zins von den Andern wurde vonden Herren, in deren Diensten sie waren, zurückbehal-ten ; sie mußten sie ferner überwachen, damit sie nichtentflohen, und sich auch in keine Verbindung einlie-ßen, ohne erhaltene Erlaubniß. Um nun dieseDienste zu belohnen, erhielt diese eingesetzte Obrigkeitein Eigenthum von der Regierung; dabei war es ihrerlaubt aus der allgemeinen Kasse Gr. Cour.