Band 
Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Uebersiedeln und Ueberfiedelung. 675

rung mit einer Abgabe von zwanzig Prozent vondem Thee und den andern Indischen Waaren sich be-gnügte, die im Königreiche verbraucht wurden, stattder 50,000 Thaler, die sie seit sechs Jahren für jedesSchiff erhalten hatte. Das Privilegium wurde nunvon zwanzig zu zwanzig Jahren erneuert, und derSitz der Direktoren der Gesellschaft, überhaupt dasGeschäftsbureau, war zu Gothenburg. Die Kapita-lien waren anfangs von einer Reise zur andern ver-schieden. Nach der Mitte des verwichenen Jahrhun-derts wurden sie auf sechs Millionen Thaler festge-setzt, von denen nur vier Millionen eingeschossen wor-den sind. Die Dauer dieser Gesellschaft war bis1814, und die Kolonistrung der gewonnenen kleinenWestindischen Insel St. Barthelemy von Frankreichmit ungefähr 9000 Einwohnern. Schweden tritt da-her nicht in die Reihe derjenigen Staaten, welchedurch ihren Handel sich zugleich große Äußer-Euro-päische Besitzungen erworben haben, um Einwohnerdahin zu übersiedeln, und so diese gewonnenen Län-dereyen durch Religion, Sitten und Gebräuche, andas Mutterland zu fesseln oder knüpfen. Seine Ein-wohner treten bloß als eine Handlung treibende Na-tion auf, um dadurch dem Lande einen Gewinn zubringen, indem das Land auch nicht die Kosten aufKolonien verwenden kann, um dereinst dadurch reich-haltige Früchte zu ziehen; es muß die Gegenwart imAuge haben, also auch den Aktivhandel, wo er sichihm nur Gewinn bringend darbietet, und dieses Prin-cip hat die Regierung in Schweden auch stets befolgt,wodurch das eigeneLand in derKultur und im Wohl-stände stets gestiegen ist. — Von den großen Deut-schen Staaten VerslichteOest erreichunter Kaiser Karldem Sechsten Handelsverbindungen mit Chinaanzuknüpfen, und man errichtete 1722 eine Kom-ik u '->