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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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CHRISTOPHERSOlSJ CHRYSIPPUS Hz

„ Stimme , und ein männliches Gesicht, eine große Nase, große„ blaue Augen, blonde Auqenbraunen, ein gespaltenes Kinn,„mit einigen langen Barkhaaren besetzt, eine etwas heivor-„ stehende Unterlippe, krauses, hell, kastanienbraunes, gepu-„dertes Haar, keinen Aussatz auf dem kleinen Kopfe, eine„lächelnde Miene, und höfliche, artige Manieren. Denket»euch zu ihrer Kleidung einen Mannsrock von schwarzem Atlaß,»bis über die Knie hinab gehend, und bis untcn mit Knöpfen»besetzt, einen sehr kurzen schwarzen Weiberrock, unter welchem- „man einen männlichen Schuh hervor ragen sieht, eine sehr»große schwarze Bandschleife anstatt der Cravatte, und über»dem MannSrock einen Gürtel, welcher die Rundung ihres„Baucheö zeigt.«

CHRISTOPHERSON (John), geboren zu Lancasire, ward'557 Bisthofzu Chichester. Er übersetzte den Philo Judaeus,Euscbius, Socrates, Theodoretus, Sozomenes und Evagrusziemlich fehlerhaft aus dem Griechischen in das Lateinische.Sein Sknl ist weder rein noch bestimmt, und von Barbaris-men entstellt. Der Uebersetzer schmilzt die Perioden um, treu«net den Sinn, wie es ihm gut dünkt, verbindet, was die Ori-ginale sonderten, und trennet, waS sie verbanden. Seine Cri-tik ist wenig sicher, und seine Kenntniß der Alterthümer sehroberflächlich. Christopbersonl kannte die Sprachen, und vor,züglich die Griechische gut; aber dieß ist nicht genug, um eine»guten Uebersetzer abzugeben. Er starb 1558.

CHRYSIPPUS, ein Stoischer Philosoph, geboren zu Soli inCilicien, zeichnete sich unter den Schülern des Cleanthes,Nachfolgers des Aeu o, durch einen feinen Geist aus. Er warso subtil, daß man sagte, „wenn die Götter Gebrauch von der»Logik machten, so könnten sie sich keiner andern bedienen, als„der des Chrysippus. “

Bei vielem Genie hatt' er noch weit mehr Eigenliebe. ESfragte ihn jemand, wem er seinen Sohn anvertrauen würde?Er antwortete: Mir; denn wenn ich tvüstre, daß michjemand in den Wissenschaften überträfe, so würd'ich diesen Augenblick in seine Schule gehen.

Diogenes Laertius hat das Verzeickniß seiner Werkegeliefert, welche sich, ihm zu Folge, bis auf zu Dialecti-sche Abhandlungen beliefern Er wiederhohlce und wider-sprach sich in mehrern, und plünderte alles die kreuz und die

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