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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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CIGNAROLI

CIMABUE

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mahlte Cignani vorzüglich schön. Mit aller seiner Geschicklich«keit mußt' er das Ungemach des Neides erfahren, welcher aberseine Verdienste mehr bekannt machte als unterdrückte.

Man hat ohngesahr zo Kupferstiche nach seinen Werken, un-ter welchen I. M. Liotard sieben Blatter für den EnglischenConsul Smith zu Venedig verfertigte.

CIGNAROLI (Giovanni Bettino Dbcr Battista ),ein Mahler von Salo am Garderlee, lernte bei Anton Au,reggio und Anton Calza, und arbeitete zu Verona. Mansiehet in der St. Martinskirche zu Alsiino, einem Flecken beiBergamo, drei schöne Stücke von seiner Hand. Das Altarblattstellet den Tod des H. JosiphuS vor, und ist wegen der Wahr-heit des Ausdrucks, der Richtigkeit der Zeichnung und des Colo-rils vortrefflich; zur Rechten ist eine büßende Maria Magda-lena, und zur Linken eine H. Agatha.

Seine erste Manier war schlecht, besonders in dem Colorit,aber nachher verbesserte er sie »ach den Werken des Correg-gio und Paul Veronese. Die Gallericn zu Versailles,Madrid, Petersburg u. s f. besitzen Wcrkd von ihm. KaiserJoseph II. besuchte ihn 1769 in seiner Werkstatt.

Cignaroli starb >770, im 60. Jahre, und wurde sehr betrauert.D. Cniiego, Wagner und andere haben nach ihm ge-stochen.

Sein Bruder Diomio war Bildhauer und Kupferstecher.Man siehet von ihm zwei Statuen in der Kirche dclla Carita zuBreLcia.

CIMA (Giovanni Battista), genannt DA CONE-GLIANO , weil er aus dieser Stadt in Friaul gebürtig war.Er war einer der ersten Mahler in Venedig, welche der Manierdes Johann Belliui folgten. Cipia verfertigte um dasJahr 1517 viele Gemählde, unter welchen man noch heut zuTage eins in der Kirche Corpus Domini findet, welches die H.H. Petrus Martyr, NicolauS und Augustinus, nebst einem sin-genden Engel, vorstellt. Man bewundert das zierliche Colorit indemselben, da hingegen die übrigen Gemählde in dieser Kirche,welche >8o Jahre später verfertiget wurden, weit mehr ge-schwärzt sind.

CIMABUE (Giovanni), ein Mahler zu Florenz, lerntebei einigen Griechischen Mahlern, welche die Musivarbeiten in

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