CLAUBERGE
CLAUDE
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bischen Schriftsteller , der vrrmittelst einer bewuttdernswürdl,grn Reinheit und Bestimmtheit die abstraktesten Materien sovortragt, daß fie jedermann versteht.
§?an hat von ihm:
Liscour« über das Wesen und die Eigenschaften Gottes,über die Verbindlichkeiten der natürlichen Religion,Und über die Wahrheit und Gewißheit der christliche«Offenbarung, in ib Predigten enthalten, die er 1704iwd 1705 in der St. Pauls Kirche dielt.
Paraphrasen über die vier Evangelisten.
Siebzehn predigten über verschiedene interessante Ge-gen stände.
Briefe an Dovwell über die Unsterblichkeit der Seele,nebst Bemerkungen über das Buch Amynror, oderVertheidigung der Lebensbeschreibung von Milton.
Briefe an -Herrn Hoalley über das Verhaimiß der Ge-schwindigkeit und Starke.
Homers Iliade, Griechisch und Lateinisch, London1754, 4Lände in 4, mit gelehrten Anmerkungen, welch«den Sinn des Griechischen Dichters gut entwickeln.
CLAUBERGE (Johann), ein gelehrter Calvinist, tb 32 i«Westphalen geboren, starb 1661, und ist einer der ersten,welche die Philosophie des Descartes in Deutschland lehrten;Der Churfürst von Brandenburg gab ihm unzweideutige Berweise seiner Achtung. Seine Werke wurden ibyl in 3 Quart»bänden zu Amsterdam herausgegeben. Das schätzbarste, istfeine
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die mit Recht geschähet wurde.
Claude gelEe, aus korhnngen (daher Lvrratn genannt),ein berühmter Landschaftmaaler, r6oö geboren, wurde an-fänglich zu den Wissenschaften bestimme; da er sich aber außer»ordentlich dumm und einfältig bewies, würd' er bei Zeiten wie«der aus der Schule genommen, und zu elneM PasteliNbeckstgkthan, bei dem er die Lehrjahre auSstanv. Nachher g.ng eeMir einigen junarn Burschen nach Row ■ um da sein Unter-kommen zu suchen; da er aber die Sprache der Landes nichtverstand, and dabei lehr übel gebildet war. so »ahm ihn nie-mand in Arbeit» Nach mancherlei Schicksale« kam er endlich
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