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CONSTANTIUS
jieufm g.-schlagen worden war, brachte sich selbst um, damit«nicht in die Hände des Siegers falle.
So safte sieh das ganze Römische Reich, unter die drei Söhnedes Constantii, getheilt, nun im Jahr 3 zg unter die Macht eineseinzigen vereiniget. 'Als Constantius nun keinen Nebenbuhlermehr zu fürchten hatte, überliest er sich ganz der Wut!; seinerRache. Man durfte mir im Verdacht stehen, an der Pe-rreides Magnentius Antheil genommen zu haben, durfte nur vondem niedrigsten Angeber denunciert werden, um seiner Güter be-raubt, in das Gefängniß geworfen ^ oder mit dem Tode bestraftzu werden. Wer für reich gehalten wurde, war nothwendigerWeife ein Verbrecher.
Drei Jahre darauf, z;6, kam Constantius zum ersten Mahlnach Nom, triumphierte, und zog sich daselbst Verachtung zu.Auf senien Befehl transponierte man den Obelisken, welchenConstantin aus Heliopolis in Acgypten harre bringen lasten, undrichtete ihn in dem großen Circns anf. Das Glück des Ju-lian, der damahls in Gallien Sieger war, weckte seine Eifer-sucht wieder auf, vorzüglich als er erfuhr, daß ihm die Armeeden Titel AugustuS gegeben hatte. Er zog in starken Marschengegen ihn, als er zu Mopsvcste, am Fuß des LergeS Ta»r>is,im Jahr 361 starb. E u z 0 i us, ein A> lauer, gab ihm einigeAugenblicke vor seinem Tode die Taufe. Diese Sectc hatte mi-rer seiner Regierung triumphiert, und Wahrheit und Unschuldwurden unterdrückt. Dieser stolze, eifersüchtige, mistirauische,von seinen Verschnittene» und Höflingen beherrschte Fürst warendlich das Ziel seiner Schwächen, und hätte, wie ein Geschicht-schreiber spricht, wen» nicht das Leben, dech wenigstens daSReich verloren.
CONSTANTIUS von Nyssa, General der Römischen Ar-meen, unter dem Honorius, der ihm im Jahr 417 seineSchwester Placidia zur Ehe gab, und/ihn zum Mikrcgentenannahm, schlug den jungem Constant in, Constans, Ge-ro» tius, I ovinus, vertrieb die Gotben aus Gallien, undmachte den Rebellen Attalus zum Gefangene». Er besaßdie kaiserliche Würde nur ohngefähr 7 Monate, starb im Jahr42r, und wurde als Krieger und Staatsmann und als dasSchild des Reichs bedauert. Valentinian III. sein Sohn,regierte nach ihm in dem Occident.
CONTA-