DORIA
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b;ni Könige herab zu setze», und darin zum Tbeil glücklichgewesen waren. Doria, der darüber aufgebracht war,wartete nur auf eine Gelegenheit, seinen Verdruß ausbrechcn zulassen. Seine Feinde verschafften sie ihn bald. Sie beredeten denKönig, sich die den Genuesern zuständige Stadt Savona zu»zueignen, den Hafen derselben zu vergrößern, und ihn z-mtRiva! ^er Hauptstadt zu machen. Vergebens machte Loria,um ihn daran zu hindern, im Namen der Republik Vorstellungen:sie wurden nicht nur nicht gehört, sondern falsch ausgelegt, undman schilderte ihn dem Könige als einen Menschen, der sichseinem Willen offenbar widersetze. Man that noch mehr: mattberedete ihn, denselben arretieren zu lassen, und zwölf Galeerenhatten unter dem Commando des L-irberleux Befehl, sogleich»ach Genua abzugehn, um sich daselbst seiner Persoir zu ver-sichern, sedauu nach Neapel zusiegeln, und sich daselbst seinerGaleeren zu bemächtigen, welche sein Neffe Philippin com-mandierte.
Aber Doria hatte den Streich vorher gesehen, als er sich nachLcrice in den Golfo di Spezia jmücf jofl; er sandte von da eineBrigantine an Philippi», um ihn sogleich zu sich zu berufen. Etglaubte sich zu diesem Betragen um desto mehr berechtiget, dasein Engagement bei dem Könige bald zu Ende ging.
Von diesem Augenblick an dachte Doria nur eine Verbindungmit dem Kaiser zu schließen, der sich ihn schon seit langer Zeitwünschte. -- Franz I» suchte ihn bald durch alle Arten vonAnerbielhungen wieder zu gewinnen; aber weder die glänzendstenVersprechungen, Noch sogar die Vermittelung des Papstes Cle-mens VII. konnten seinen Entschluß ändern.
Was das Andenken des Dvria immer in Ehren erhalten muß,ist, daß er bei dieser Gelegenheit die Souveranetät von Genugausschlug, welche ihm von Seiten des Kaisers angetragen wurde»Er zog den Titel eines Wiedei Herstellers dem eines Herrn vor,und stipnlierte, daß Genua, im Fall es das Joch der Franzö-sischen Herrschaft abwürfe, unter dem Kaiserlichen Schutz freibliebe.
__ Nun fehlte nur seinem Ruhme noch, selbst der Befreier seinesVaterlandes zu sein. Der unglückliche Erfolg der Erpeditiottvon Neapel machte ibm in demselben Jahr» 1528, Muth, dieUnternehmung zu versuckcn; und als er sich mit 13 Galeerenu»d ohngefahr 500 Mann vor Genua gezeigt hatte, machte ek
sich