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Zweiter Theil. [Cebes - Dyer (John).]
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DUCLOS

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niedrigen wollte. Allein ich verhetze eben so we-nig die Pflichten, die mir mein Ämr auflegt.Wenn ich nicht zu meinen Zeitgenossen sprechenkann, so werde ich den Söhne kehren, was ihreVater waren. In der Thal hat er die Geschichte von derRegierung Ludwigs XV. mit strenger Wahrheitsliebe abge-faßt. Sie ist aber erst nach seinem Tode abgedruckt worden.Seine übrigen Werke sind:

Missende und sinnreiche Romane; dieConfejpons du Comte de in 12, die

Jioironne de Luz;

Memoires snr les mteurs du XVIII. fiele;

Jcajott , in 4. et in 12 , mit 3.lipfmi.

„ 3 u den Confessions hat er das, was in seinen Oonlisterstion»„für les rnoeurs trccfc» unö etwas unzusammenhängend zu sein„scheint, in Handlung gesetzt. Wenn wir zwei oder drei Cha-„roktere der Einbildung, die mehr seltsam als wahr sind, aus-„nehme», (sagt Palissot,) so halten wir das Uebrige für eine„Zeichnung, die eine Meisterhand entworfen hat. Die Situa-„rioncn sind zwar hier nicht so entwickelt, wie sie sein könnten;„der Verfasser hat die Gradationen, die Nüanzen vernachlässigt;„der Roman ist nicht dramatisch genug. Aber die anziehende„ Geschichte der Frau von S e l v e beweiset, daß D u c 1 0 s mit„eben der Gcsch'-cküchkcit zu vollenden als zu entwerfen wußte."Seme andern Romane haben weniger Werkhals die Bekennt«Nisse. Die Karoncsse von Luz ist die Geschichte einer Frau,die wider ibrcn Willen dreimal)! unterliegt. Die Abenteuer der-selben sind nicht sehr wahrscheinlich, und die meisten Charakteregezwungen oder gehässig. Die Denkwürdigkeiten überdie Sitten des '8- Jahrhunderts enthalten eine großeAnzahl richtiger und seiner Bemerkungen über die Weiber, überdie Männer nach der Mode, über die Liebe. Allein sie werdenfast gar nicht von der Einbildungskraft und dem Interesse belebt,tuid die Schreibart derselben ist weit weniger rascy als dieder Bekenntnisse, llcajou ist zwar ein etwas ricsenmaßi-gcs, aber gut geschriebenes M-rhrchen, welches bloß bestimmtist, einige seltsame Kupfer z» begleiten.

L' Hifioire de Louis XI. in 3 Banden in 12, 1745; unddas Supplement, 1746, 1 Band.

Die Untersuchmig.m, die er in dieser Geschichte angestellet hat,verdienen gelesen zu werden, und die Schreibart in diesem Werke

ist