Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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EUGENIUS

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„zur Wuth aufgebracht waren, die Waffen gegen den Papst er-„griffen, der sich in einen Mönch verkleidet mit genauer Noth„über die Tiber rettete^«

EUGENIUS (Franz von Savoyen, bekannter un-ter dem Namen Prinz), Generalissimus der Armee»des Kaisers, im Jahr ibbz von Eugenius Moritz. Gra-fen von Soissons, und Olympia Macini, Nichte desCardinals Mazarin, zu Pans geboren. Er war der Ur-enkel von Carl Emanuel, Herzog von Savoyen. Er trugeinige Zeit unter dem Namen Abbd deCarignan den kleinen Kra-gen, und vertauschte ihn nachher gegen die Waffen. DieserMann , der Ludewig XIV. in der Folge so gefährlich ward,schien es in seiner Jugend nicht sein zu können. Der König,der ihn zum Vergnügen für geschickter als zum Kriege hielt,schlug ihm ein Regiment ab, nachdem er ihm schon eine Abbreiabgeschlagen hatte.

Eugenius, der in Frankreich keine Hoffnung für sich sahe,ging nach Deutschland, um mit den Prinzen von Comi, die wieer in Ungnade standen, als Volontär gegen die Türken zu die-nen. L v nv v i s schrieb, er würde nie wieder in sein Vater-land zurückkehren. »Ich werde," sagte der Prinz Eugen,der diese Worte hörte, »dem Louvois zum Possen wie-„der zurückkehren."

Die Wunder der Tapferkeit, die er in diesem Fcldzuge that,erwarben ihm ein Regiment Dragoner. Der Kaiser wünschtesich Glück zu einem solchen Manne. Der Prinz Engen hattealle Eigenschaften, die ihm nöthig waren, wenn er werden soll-te , was er ward: er verband große Tiefheit der Plane mit gro-ßer Lebhaftigkeit in der Ausführung.

Nach der Aufhebung der Be'ageruug von Wien erschienenseine Talente noch in größerem Glänze. Der Kaiser stellte ihnin Ungarn unter das Commando Carls V. Herzogs von Lothrin-gen , und Maximilian Emanuels, Herzogs von Baiern.

Im Jahr i6yi erschien er auf einem neuen Theater. Er ent,setzte Coni, welches der Marquis von Bülvnde, unter den Be-fehlen des Marschalls von Catinat, seit elf Tagen belagert hielt.Er schloß Carmagiwle ein, und eroberte es nach 15 Tagen.Seine Tapferkeit wurde im Jahr 1697 durch das Commando derkaiserlichen Armee belohnt. Den 11. September dieses Jahreöerhielt er den Sieg von Zenlha, der durch den Tod eineö Groß.

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