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EUGENIÜis
vezirs, von 17 Bascha's, mehr als 20,000 Türken, und durchdie Gegenwart des Groß-Sultans merkwürdig ist. Dieser Tagdemüthigte den Orromanischen Stolz, und bewirkte den Carl»»witzer Frieden, wo die Türken Gesetze annahmen.
Ganz Europa bezeigte über diesen Sieg seine Freude, die per»sönlichen Feinde des Engen ausgenommen. Er hatte deren meh»rere an, Hose zu Wien. Eifersüchtig über den Ruhm, den ersich erwerben würde, hatten sie ihm ein förmliches Verboth, sichin eine allgemeine Action einzulassen, zuzuschicken gemacht.Sein Glück vermehrte ihre Wuth; und er war kaum nach Wiengekommen, als sie ihn schon in Arrest brachten, und ihni seinenDegen abforderten. »Hier ist er, sagte der Held, da ihn»der Kaiser fordert; Er rauchet noch vom Blute»seiner Feinde. Ich mag ihn nie wieder haben,»wenn ich ihn nicht ferner in seinem Dienste brau,»chen soll.« Diese Großmuth rührte den Kaiser Leopold sosehr, daß er ihm einen Brief gab, der ihn autorisierte, künftigso zu handeln, wie es ihm am besten dünkte, ohne jemahls dar,über in Untersuchung zu kommen.
Die Christenheit war nach dem Carlowitzer Frieden ruhig'undglücklich; aber nur für einige Jahre. Die Succession in deeSpanischen Monarchie zündete einen neuen Krieg an. Eugeniusdrang mit zo,oOo Mann durch Tirol in Italien ein, und mitder Freiheit, sich ihrer zu bedienen, wie er wolle. Er beschaff,tigte die Französischen Generals durch verstellte Angriffe, uig>forcierte am 9. Juli 1701 »ach einem fünfstündigen blutigen Ge,fechte den Posten von Garpi. Dieser Erfolg machte die DeutscheArmee zur Meisterin des Landes zwischen den Flüssen Etsch undAdda: sie drang in!das Bresciani sehe ein, und defMarschallvon Catinat, der die Französische Armee commandierte,zog sich bis hinter Oglio zurück. Der Marschall vonV i l l e r 0 i kam, ihm den Commandostab zu nehmen, undwar noch weniger glücklich: er passierte Oglio, um Chiari imHerzogthum Modena anzufallen. Der Prinz Eugen, der vondiesem mit Infanterie angefüllten Posten abgeschnitten war,schlug den Französischen General, und zwang ihn, fast dasganze Manluanische Gebieth zu verlassen. Der Feldzug endigtesich mit der Einnahme von Mirandvla, den 22.Decemb. 170«.
Mitten im Winter des künftigen JahreS, indeß Villeroi inCremona ruhig schlief, drang Eugen durch eine Schleuse in dieseStadt, und machte ihn zum Gefangenen. Seine Thätigkeit
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