Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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EURYCLES

EUSEBIUS

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iosoph ging nie in das Theater, als um die Stücke seines Schü-lers zu sehen. Hall' er seine Sentenzen immer mit Kunst ange-bracht, so könnte man nicht anders, als den Euripides loben.

Die besten Ausgaben des Euripides sind die von Aldus,izog in 8' von Plantin, 1571, in 16. von Commclin,JS97, iti 8- von Paul Stephan, 1604, in 4. von JosuaBarnes, Cambridge 1694, in Folio, welche alle andern ver-dunkelte. Der Herausgeber setzte die verschiedenen Scholien undalle Bruchstücke hinzu, welche er finden konnte, und bereichertesie mit gelehrten Anmerkungen und einem Leben des GriechischenDramatikers.

EURYCLES , ein berühmter Wahrsager zu Athen. Manglaubte, er hatte den Genius, der ihn begeisterte, in seinemBauche, und nannte ihn deßwegen Engsikriinstlrus. Erhatte Schüler, die nach seinem Namen Euryclaiden undEngestriden genannt wurden.

EUSDEN (Lawrence), ein Englischer Geistlicher undDichter, der 17-8 gekrönter Dichter ward. Er hatte verschiedeneFeinde, und unter andern Popen, der ihm eine Stelle in seinerDunciade gab; ob uns gleich nicht bekannt ist, wodurch er ei-nen von ihnen beleidigte, wenn es nicht dadurch geschah, daß erzur Würde eines gekrönten Dichters erhoben wurde. Er warkein unbedeutender Versificator, und starb auf feinem Rektoratzu Cvningsby, Lincolnshire, im Jahre 17ZO.

EUSEBIUS PAMPHYLI, Bischof zu Casarea, wurdegegen das Ende der Regierung des Gallienus geboren. Manweiß nichts von seiner Familie, kennt sogar den Ort seiner Ge-burt nicht. Er schloß mit Pamphylius, einem Priesterzu Casarea, den engsten Freundschastsbund. Als sein Freundim Jahr zoy den Märtyrertod starb, nahm er den Namen des-selben an, um sein Andenken in seinem Herzen zu verewigen.

Eusebius hatte sich frühzeitig den heiligen und profanen Wis-senschaften gewidmet. Man sagte von ihm, er wüßte al-les, was vor ihm geschrieben worden war. Ererrichtete zu Cesarea eine Schule, die eine Pflanzschule von Ge-lehrten war. Seine Verdienste machten, daß er im Jahr 313auf den bischöflichen Stuhl dieser Stadt erhoben wurde.

Der Arianismus verunreinigte damahls die Kirche und dasReich; Eusevius war eine von den geheimen Säulen dieser Here-

sie.