Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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EUSEBIUS

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sie. Die Arianer, die sich geschmeichelt fanden, daß sie einenMann wie er auf ihrer Seite harren, machten, daß er zum Bi-schof von Antiochia ernannt wurde, damit feine Erhöhung un-mittelbar auf ihre Secte zurück falle.

Eusebius schlug diesen Stuhl aus, sei es, um durch seine Un-eigcnnützigkeit sein Ansehen zu vermehren, oder weil er sich denDecretcn der Kirche, welche diese Veränderungen verdammte,von Herzen unrerworfen hatte. Cvnstantin war mit dieser ab-schlagiichen Antwort außerordenilich zufrieden, und beehrte ihnseitdem mir seiner Achtung und seinem Vertrauen. Bei der Ni-eaischen Kirchenversammlung, im Jahr 315, erhielt er seinenPlatz zur Rechten dieses Fürsten. Er anawematisierte hier dieIrrthümer deS Arius; aber es kostete ihm einige Ueberwindung,das Work Consubstantiel zu unterschreiben, welches dieVater in ihre. Formel sitzten.

Im Jahr 337 befand er sich mit den Arianischen Bischöfen aufder Kirchenversammlung zu Antiochia . wo der Heilige E >:»siachius abgesetzt wurde; damahls war es, als er diesenSitz ausschlug. Vier Jahre darauf verdammte er den HeiligenAnastasius, mit Beistimmung der Bischöfe der Kirchenver-sammkungen zu Casarea und Tyrus. Dieser Heilige Bischof kam -nicht zu diesen Versammlungen, weil er die Kunstgriffe des Eu-sebius verabscheute, und sein Ansehen fürchtete.

Die zu Jerusalem versammelten Prälaten deputierten ihn anden Kaiser Eonstantin, um das ungerechte Urtheil zu vertheidi-gen, welches sie gegen diesen erlauchten Vertheidiger der Gott-heit Christi gefallt haben. Dieser höfische Bischof berückte dieReligion des Fürsten, und mißbrauchte sein Vertrauen. Erschwärzte die Unschuldigen an, und reinigte die Schuldigen. Ererhielt die Iurückberufung des Heresiarchen Arius und dasErsil des Arhanasius. Er kannte die Schwäche des Con-stantin, und machte aus diesem Stifter des Christenthums imReiche bisweilen den Verfolger der wahren Christen.

Man glaubt, er habe diesen Fürsten nur kurze Zeit überlebt;er starb um das Jahr 338.

Eusebius hinterließ viele Werke, die es würdig sind auf.dieNachwelt zu kommen, welche auch einen Theil derselben besitzt»Die vorzüglichsten sind:

l) Histeria ßulefiaßica , in 10 Büchern.

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