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Sie geht von der Ankunft des Messias bis auf den Toddes Licinius , und ist die wichtigste aller seiner Schriften,welche ihm auch den Namen des Vaters der Kirche nge«schichte erwarb. Sie kann die Stelle der Original-Ge-schichtschreiber der drei ersten Jahrhunderte vertreten.
Eusebius verwirft die fabelhaften Erzählungen mit mehrererSorgfalt, als es der Heilige Epiphanius und so viele an-dere Alte gethan haben. Sein Styl, sein Angenehmes und seineSchönheit ist vielmehr die eines Eowpilators, als eines Ge-schichtschreibers. Er hatte mehr Feinheit in seinem Character,als in seinem Geiste. Was man ihm nicht verzeihen kann, istsein verratherisches Stillschweigen über den Arianismus in seinerGeschichte; ein neuer Beweis gegen diejenigen, welche dem Sin-ne seiner schlechten Ausdrücke Gewalt anthun, um aus einem in«triguantcn Menschen, der von dem ganzen Alterthum für einenArianer, sowohl dem Geist als der Sccte nach, erkannt wurde,einen Orthodoren zu machen.
Einige Schriftsteller haben ihm die Dualität eines Heiligenbeigelegt, • und Usnard nahm ihn sogar in sein Martyrolo-gium auf. Aber trotz aller Apologisten ist seine Heiligkeit ebenso zweideutig geblieben, als die Pvnitenz, die er geleistet habensost. Baronius stieß ihn aus dem Römischen Martyrvlo-gio hinaus, und nahm Eusebius von Samosata dar-in auf.
Unter allen Ausgaben der Kirchengeschichte des Eusebius istdie von Heinrich von Valois, in der Sammlung derGriechischen Kirchengeschichtschrciber, 1669 Z« Paris in 3 Folio-banden ; 1677 rnit einer Lateinischen Uebersetzung, welche dieAchtung des gelehrten Publicums erhielt;^ endlich vermehrt undverbessert, Cambridge 1720, in 3 Folivbanden, die correcteste,
2) Be vita Constantini Magni libri IV.
Ein Panegyricus unter dem Titel einer Geschichte.
3 ) Chronicon , a-avToJW« Irtfia.
Diese Schrift bestand aus zwei Theilen, und umfaßte die Ge-schichte vvm Anfange der Welt, bis auf,'das 20. Jahr der Re-gierung Constantins. Die Uebersetzung, welche der Heilige Hie-ronymus davon machte, war Ursache, daß ein Theil des Ori-ginals verloren ging, welches um desto kostbarer war, da Euse-bius in alle seine Werke Stellen aus den ältesten Schriftstellerneinwebte.
Dritter Theil« H
Joseph