EUSEBIUS
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Joseph Scaliger gab vor , die ganze Chronik des Euse-bius wieder hergestellt zu haben, bereit Bruchstücke er aus ver-schiedenen Schriftstellern sammelte. Man findet in der That,dast seine Ausgabe, Amsterdam 1658 in Folio bei Janson,mit der Uebersetzung des H. Hieronymus fast ganz übereinstimmt.(Scaliger übersetzte aber den letzten Theil aus der LateinischenUebersetzung des Hieronymus erst selbst in das Griechische.)
4) Praeparationis evangelicae libri XV. und Demonstratioevangdica. Dieß letztere ist der gelehrteste Traetat, der ausdem Alterthum auf uns gekommen ist, um die Wahrheit derchristlicheu Religion und die Falschheit des Heidenthumö zubeweisen.
Von zwanzig Büchern, aus welchen die evangelfiche Demonstra-tion bestand, sind uns nicht mehr als zehen übrig geblieben.Der Anfang und das Ende des ersten und des lehnten Buchsfehlen in allen Ausgaben; aber Fabricius gab sie in feiner
Bibliothek der Schriftsteller, welche von der Religionhandeln, 1725,heraus.
Die besten Ausgaben der Präparation und der De-'monstration sind die von Paris 1628 in 2 Foliobanden,mit einer neuen Uebesetzung der fünfzehn Bücher der Prapara-tion von dem Jesuiten Vigier.
5 ) Commentarii in Psalmos CXIX. und Commentarius inKfaiam,
herausgegeben vom Herrn von Montfaucon, in den zweiersten Banden der
Griechischen Rirchenväter, Paris 1706 in Folio.
Von den Commentarien über die Psalmen ist darin nicht mehrvorhanden, als was der gelehrte Herausgeber in den alten Hand-schriften fand, d. h. was Eusebius über die ersten ny Psalmencommenrierte: die Commentare über die übrigen zi Psalmensind verloren gegangen.
In diesem Werke wird man Beweise des Arianismus finden.Der Pater von Montfaucon wandte gegen die Sitte der Heraus-geber, die fast alle enthusiastisch für ihr Original eingenommenfind, mehrere Autoritäten an, um zu beweisen, daß Eusebiusein Arigner war, und diese Autoritäten sind überzeugend.
6 ) Opu-