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EUSEBIUS 115
6) Opuscula, vierzehn kleine Schriften enthaltend, dieseinen PTflmm führen, und welche der Psttec G i v*mono in einer Lateinischen Uebersetzung, 164z zupari« in 8. drucken liest.
Vor der Ausgabe der Kirchengeschichte des Eusebius vonD a lo is kann man die stellen der Alten für und wider den Eu-sebius, die eben dieser Valois sehr sorgfältig sammelte, sehen.
Man hat auch von Eusebius
Onomasticon urbium et locorum Sacrae Scripturae. Graece etLatine, cum £sac. Bonfrerii et ffoan. Clerici no-tis et additamentis. Am fiel. /707, sol.
EUSEBIUS, Bischof zu Verytis, nachher zn Nico-»medie», und endlich zu Eoustantinopel, begünstigte die Sectedes A r i n ö, deren Irrthümer er angenommen hatte. Erschwor sie auf der Kircheuversammlung zu Nicaa ab; aber dieseerzwungene Abschwörung hielt ihn nicht ab, einige Zeit daraufin Bithvmcn eine Kircheuversammlung zusammen zu rufen, aufwelcher Arms mit Pomp wieder eingesetzt wurde. Die Unruhen,die er in der Kirche erregte, nöthigten C 0 n st a ntin, ihnins Erst! zn schicken. Er schilderte dsn Arius bei dem Kai-ser als den orlhovorcsten, und Athanasius-als den auf-rührerischesten aller Menschen. Er beschuldigte ihn, den Aegyp-lieru einen Tribui auferlegt, und die Rebellion eines gewissenPhilumenus begünstiget zu haben; und um den Prälatendesto sicherer zu unterdrücken, versammelte er Concilien, ließ ihnabsetzen, in das Erst! treiben, und den Arius wieder einsetzen.
Im Jahr zzZ würd'er nach Pauls ungerechter Absetzung,dessen Stelle er haben wollte, mit Gewalt zum Bischof von Con-stantinopel erwählt. Eusebius von Casarea verbreitete eifrig denArianiSmus; Eusebius von Nicomedien suchte darin seine Ehre»Er ward Chef einer Partei, und wollte es sein. Seine Anhän-ger wurden Eusebianer genannt.
Einige Monate vor seinem Tode, im Jahr Zgr, machte er,daß auf einer Kircheuversammlung zu Antiochia die falschen Leh-ren des Arius als Glaubenspuncie angenommen wurden.
Eusebius von Casarea wollte ihn als einen Heiligen angesehenwissen: er lobte selbst seine Fehler; aber dieß sind Lobsprüche ei-nes Parteigängers, der feinen Chef gern canonisieren wbüte.
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